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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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^ er beiden Subftanzen ftärl'.er entfpricht, als beide un-ter fich, zur neuen Einung , mithin zur Werdung und(nach 'dem Werden) Trennung von der, mit ihm ver-eint gewefenen, jetzt 1 rpinder feiner Forderung ent-sprechenden M affe, auffordert; To berechtigt diefes da-zu, die'' Ejjigfüurc und das Natron BejLandthfAledes fogenannten effigfauren Natrons, der aus beidenentftandenen Einheit zu nennen. Bezeichnen wir dieSäure mit a, das Alkali mit b, das Einungsproduktmit A , die trennende dritte cliotnilche differente Sub-ftanz mit ß, und das neue Product mit B, fo lälstlieh der ganze Procefs der Endung und der Trennung(Synthefis und Analyfis) durch neue Einung, mittelftfolgenden Schema ausdrücken

Freie Ejßgfäure.

Effigfäure aNatron h

ifCisf. Natron.

A. ß SehrecjeljHure.

i i— i. — ■ — ■■ ■■■ »

B.

Schwefelfaures Natron.

öder daffelbe Schema mit der Aenderung, dafs ftattß — (x Kali oben der Effigfaure a gegenüber gefetztwird, fo wird umgekehrt das Natron b frei, hingegendas a (Effigfaure) des A, an das hinzugekorriniene «(Kali gebunden und damit zu B (effigfaurem Kali) ge-eint. Jedoch ift zu bemerken > dafs die Abfclieidungvon a oder b nie ganz rein, fonderrf''vielmehr ein Pro-dukt, im erlten Falle aus viel a und wenig b, im

letz-