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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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110
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letzteren umgekehrt entbanden, ausgefchieden wird.Läfst lieh das bei diefer Analyfe erhaltene a oder f nochferner durch ähnliche Behandlung, oder zu WtSit ge-triebene Temperaturerhöhung in fogenannte Beftand-

theile, oder verfchiedengeartete Faktoren zerlegt dar-

fteilen, z. B. das a in x, j und z, fo nennt man a dennäheren oder nächften Beftandtlieil von A und x , y , z,

die entfernten Bcjiandthcile , z. B.

x. (Grand!, d. Eohle)

y. (balifclies Waffer)

z. (laures Waller).

Efligfaures : Effigfäure

Lallen Pich endlich die zuletzt erhaltenen entfeinterenBeftandtheile (in der obigen Bedeutung) nicht ferner

in verichieuenartige Faktoren zerlegt darftellen, fo

pflegt man folche Subftanzen — chemifche Elemente ,oder Stolle zu nennen , wodurch man. jedoch nur aivzeigen will, dafs durch bisherige Mittel aus denentfernten Beftandtheilen jene Faktoren nicht därge-ftellt wurden und werden konnten, und i» diefemSinne nennt man ein folches Element chemifch einfach.Die Bedeutung diefer Einfachheit überhaupt, fo wiedie der Beftandtheile, werden wir Weiter hin kennenlernen.

Auf- analytifchem Wege gelangen wir endlich zujenen individuellen Formen der als Malle erfclieinemden Materie, die wir im vorigen (j unter dem Namen,,chemijeke Elemente — bis jetzt imzerlegte (aber nichtunzerlegbare ) Stoffe oder Grundjiojfe auflührten; fie

bezeich-