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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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114
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lichkeit gleichfara durch Concentmung feiner indivi-duellen Kraft, im zufammepgedrängtereil Punkte dau-render behauptet, indem es lieh fo feiner fernem, durchdie Forderung des Organifchfcn bewirkten Zerni’chtungund Umwanddung widerfetzt *),

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*) Z. B, Pflanzen nehmen Kohlenfiiure auf, nöthigen diefezur Seibfitrennung, indem fie die Bafis dörfelben — den fo-'genannten Kohlenftoff — in ihre oigne Maffe umwandeln,lie aflimiliren, und das. was an ihr rein anorganifch War-den Sauerftoff — als Gas aushauchen. — Das rein anorga-nifche, z. B. einige Metalle, Alhalien u. f. w. kann ge-wöhnlich nur von Pflanzen auf erwähnte Art zur organifchenSubfianz erhoben werden , gebt aber auch wieder aus die-fen hervor, wenn ihre organifche Seibflftändigksit zernich-tet wird, z. B. beim Verbrennen. Hieraus leuchtet hervor,dafs Pflanzen und anorganifclie Subftanzen eine gewilfe Ue-bereinfiimmung behaupten, die es erlaubt, beide, als nachund nach in einander übergehende Individuen, in eine Rei-he zu fiellen, fo dafs auf der einen Seite eine vollendetePflanze, auf der andern ein vollendet Anorganifches , z. B,Gold, als Extreme auftreten. Betrachtet man nun das Ver-hältmfs des Animalifihen zu dem Anorganifchen, fo be-merkt man bald, daf6 letzteres gewöhnlich erft Pflanze wer-' den mufs, um von dem Thiere aflirnilirt, d. h. zur thieri-Tclien Sublianz erhöbet! zu werden ; aber hier geht wiederdief lbe Veitheilung, wie bey der Ernährung der Pflanzen,vor lieh; das, was am leichteflen zur thierifchen Subfianzausgehoben werden kann, wird von diefer wirklich ange-nommen, und fo bleibt der, dem Anorganifchen entfpreclien-de Theil der Pflanze —- als Anorganifches , oder lieh wenig-fien» dem Werthe delfelben nähernd, zurück. Hieher gehö-ren die Ausdünßungsm^flen, die Excrutnente der Thiere. —

Unter

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