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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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119
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nöthig ift — ergab lieh uns das merkwürdige Re-sultat: dajs organijch - {elende Individuen als foiche dere h'v ijchen Sphäre in ihrem Beßande entrückt find,und daher weder von Jdifchungstheilen des Organi-schen als foiehem, noch von ihren fogenannten Be-Standtheilen in ohemifchcr Hinficht gefprochen werdenhar. n, indem alles, was die Chemie hier (mittdft desWallers) bewirkt, durchaus als Produkt ihres Wirkensängefehen werden anufs. Jemehr hingegen das Orga-uifclie au (hört ein folches zu feyn, um fo gültiger fälltes,in das chensifche Territorium, es wird dem WallerUnterworfen, uhd fo erft geeignet, von dem Chemikerin Anlpruch genommen zu werden. Von lner aus da-tist lieh dann das gewordene chemifche Verhältnifs desOrganifchen, w'.iches durch Entfernung des differen-ten Wallers zum Theil wiederum aufgehoben wird,iitiii-u,, halt des ehemalig vollendeten Organifchen, dannum- leine abltrakten Formen: das Azot und Carbanezum Werden gelangen. Aber auch gegen das, demchemifchcn Procelie durch hiofses Flüfligwei*den schonunterworfene Anorganilche , welches in fernen indivi-duellen Formen — in den übrigen fogenanntenGrundftoil'en - in feinen abltrakten und gleichzeitigvollen.tdcthen Geftaltungen gegeben ift, erfcheint dasWahcr als vorzüglichfter Vermittler und Begründer deschemifclien Verhältnifses, und bewirkt hier, fo wie im,Organifchen, durch gegcnfeiiigeEinung für fich ftelien-der Gruudftoffe, neue zahlreich zu producirende Indi-viduen. Sowohl diele als die zu ihrem Werden erfor-derlichen Gruudftoffe werden zur bequemem Unter-

febei-