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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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126
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■ §■ 15 -

Schon Früher fanden wir (§.2 — 9 ,), dafs mit derGeftaltung der Materie zugleich Majja derfelben gefetztift» und dafs diefe mit jener unmittelbar gegeben, auchnothwendig an die, die Geftaltung betreffenden Ereig-niife gebunden, und daher bei jeder Veränderung, wel-che die erftere betrifft, felbft Verändert werden muffe.Infofern nun alfo eine Subftanz (für lieh ftehend undindividuell d. i. befonders geftaltet ift, mufs fie als fol-che auch ein eigenthümliches Mafienverhältnifs be-haupten, welches dann ein anderes wird, ^ wenn jeneSubftanz felbft eine andere wird; ein Fall, der bei derZuftandsänderung des Ausgedehnt oder Zufammenge*zogenfeyns der Subftanzen — und da diefe die Aen-derung des innern -(cliemi feilen) Verhältnifes voraus-fetzt fo wie überhaupt bei allen cliemifchen Verän-derungen ftets gegeben ift, Es hängt alfo die Quanti-tät der Maile einer Subftanz nothvyendig mit allen übri-gen Verhältnifsen, derfelben zul’ainmeh , und’ift fo derVermehrung oder Verminderung fähig; lie hann abererft für die Wahrnehmung von Bedeutung werden,wenn fie bei gleicher Baumerfülluhg der Subftanz fieltändert, welches man durch Vergleichung mit anderen

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jifaht. - fchem» Tabellen — zur leichten Ueberlicht bei ün-terfücb. d. natürl. einfachen und zufammengefetzten Kör-per, in clien^. pliyf. Hin ficht, und deren Verhalten zu dengegenwirkenden Mitteln. I Th. gr. fol. Erfurt igos. — An-hündig. von D. Jüch's vollft. chem. Probiercabinetteq , inGehlens N. A. Journ., d. Chemie» B> V'.,H. 2 ,)

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