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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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*S Zu nähern % und zu vereinen, fo wie auch diemehr oder minder energifch verknüpfte Beliaup-tUn g des Behändes, welche eine immer wache Thätig-keit ZUr Selbftfchützung vorausfetzt, und deren Aus-guck für unfere finnliche Wahrnehmung, als die injedem Individuellen gegebene eigentliümliche und be-sondere Temperatur, oder eigentliche fogenannte fpe-C1 ftfche Wärme erfcheint. Beide haben wir fchon fiü-her §• 7. S. 63. und befonders S. 64 — 68- in der Notea Ss Adhaeßon und Cohaerenz, und das eigentlich ge-staltende Princip als Cohäfion S 67. u. f. £ kennen ge-lernt; die erftere in der -\veiteften Bedeutung, bezeich-nele man bisher gemeinhin mit dem Attsdruck; 'ver-bindende oder zuJammenhäufende Verwandtschaft (Af-finitas aggvegatorum), die zwar gewöhnlich der mi-fchenden oder cltemijchen Verwandtfchaft (d. i. demohemifchen Einungsftreben, Affinitas chemica mixtio-wis) folgt, jedoch auch ohne diefe eintreten, und ver-ei nt mit ihrem Produkte der Cohärenz , mannichfacheModifikationen der Wirkung des chemifchen Einungs-ftrebens, zur Folge haben kann. Es bleibt demnachfür das eigentliche chemifche Einungsftreben nur dierelative Einswerdung zur Folge habende AnziehungZweier Jich in der Berührung heterogen erjeheinenderMaßen übrig , die dadurch möglich wird, dafs alleschemifch Heterogene, als folches, fich bei der Berüh-rung gegenteilig zu erkennen giebt, als ein innerlich nurdurch relative Stärke und relative Schwäche der indivi-duellen fVeJenheitsrichtung verfchiedenes ,- und dadurchJich gegenfeitig zum Ueberwinden und zum Unterdrückt-

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