m
§. 21 .
Jener von Berthollet bemerkten vertheilenden An»ziehung flehen indefs oftmals Hindernifse im Wege, di©mehr oder minder das entgegengefetzte Refultat herbei-zufiihren im Stande find, wobei jedoch nie vergeflenwerden mufs, dafs Vertheilang ins Unendliche mög-lich, und daher oft durch höchft geringe Quantität demAuge des Chemikers entgeht. Entgegenftehende Wir-kungen der Art finden ftatt, wenn eines oder mehrerader bei der Verbindung enthebenden Produkte, oderauch der fich berührenden Factoren, Neigung zur Kry-ßallifaiion flj. oO > und überhaupt zur Behauptung derRigidät (a. a. O.), oder zum elaftifch - flüffigen Zuftan-de befitzen; oder wenn durch die Berührung des zu ei-ner zufammengefetzten Mifelmng kommenden Dritten,z. B. C, zu A. -j- B. das innere Differenzverhältnifsvon A. u. B. in A. -f- B. fo ungleich gefteigert oderherabgefetzt wird, dafs das höher differencirte odermit ftärkerer Heterogeneität auftretende A oder B, oderumgekehrt niedriger gefetzte, d. i. weniger heterogengewordene A oder B , fcliön diefes veränderten Zuftan-des wegen nicht mehr gegenfeitiges Einungsftreben,oder doch im höchft geringen Grade, befitzen, und da-her zerfahen; nach diefer Zerfallurig vermag nun lehrleicht das dein anderen eigentlich gar nicht mehr ange-hörende durch ein entfprechendes Drittes weggenom-men zu werden. Ein hielier gehörender Fall tritt z, B.ein, wenn Manganesoxyd oder Säure (fogenanntes mi-neral. Chamäleon) mit Queckfilber, oder heller mit Sil-ber-