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Um aber (liefe Art des Einungsftrebens zu begrün-den , ift es gerade nicht notlnvendig, daTs jene zweiHeterogene, wirklich nur zwei einzelne Subftanzenfind, fondern es können eben fo gut drei, vier und ■mehrere feyn, wenn fie nur nach der gegenfeitigen Be-rührung ein Produkt,geben; Fälle der Art find z. B. beiden mehrfachen Salzen und ähnlichen Mifchungeri,fo wie befonders auch bei der fogenannten ancigneudenVerwandtschaft gegeben *). Ehe hier nämlich die Aus-gleichung und Vereinung des Heterogenen vor fich geht,verbindet fich das mehr oder minder gleichen cbemi-fchen Karakter habende, zu zwei gegeniiberftehendenReiben, und fo repräfentirt da3/ Ganze vor der letzte»Einung, doch nur zwei Heterogene ; a, B. im falztau-jren Eifenammonlak treten Eifenoxyd und Ammoniakvereint mit dem Werth einer bafifchen Subflanz gegendie Salzfäure auf. Beifpiele der fogenannten aneignen s-d»n Verwandtfchaft geben die Verbindung des Gels,Fetts, Harzes durch Alkalien und zum Theil auchdurch Säuren mit Waller, diefelbe Vereinung des Ter-pentins und anderer Balfame mittelft Eygelb, des Kant*phers mittelft Zucker, des Harzes mittelt, Pflanzen-fchleim und Pfianzenfeife etc,, wobei diejenige Sub-ftanz, welche die Verbindung vermittelt, das Jneig -nungi ni i^ e l genannt zu werden pflegt. In allen genann-ten , fo wie in allen übrigen Fällen der Art, ift abergar nicht mehr von der Verbindung des fVaßcrs mit
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•) Von J. F- Henkst in feiner Abhandl, de Appropr^Bone,Dresd , 1737. 8- *uerfl »ufgefteilr.