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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
Entstehung
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167
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IÖ7

Salzfaures Ammoniak (oder Salmiak).

a

Salzfaurer

e

Baryt

d d

Salzfäure. Ammoniak.

Baryt. Schwefelfäure.c -j- b

— — 1 ir- ■ 1,1

b

Schwefelfaures,

d

Ammoniak.

Schwefelfaurer Baryt (oder Schwerfpath).

a tritt an d, c an b, die Produkte find a d , c -j- b ; esiftalfo anzufehen, als wenn in einem Gefäfse gleichzeitiga mit d, und c mit b y in Berührung gebracht worden,wären. Verbindungen der Art durch gegenteilig» dop-pelte Trennung And doppelte Einung, gehören zu dengewölinlichften clietnifchen Vorgängen» und find öfte-rer gegeben * als wie man bisher glaubte; fchonGrere *)machte hierauf aufmerkfam, nur reichten die dazumalbekannten Beobachtungen nicht hin, diefe Vermuthungmit Be weifen zu belegen **).

Merk-

•) Dejßan fyß. Handb, 1 . Th.

**) Hier ein Beifpiel der Art, von dem man meifiontheil»glaubte, e> unter die fogenannte einfach» Wahlverwandt-fcbaft (mit einfacher Zeifetzung und eben To befchaffenerVerbindung — Ajjunt. elect. c. fyntheß ßmplici (vergl.S. jt6.)'» ira Gegenratz der vorhin erwähnten doppelten) ru-briciren zu nüilTen.

„ Aetzkali (höchß wahrfcheinlick “ reinem Kali Sau-eTftoff) mit fchwejelfaurem Baryt gekocht, giebt zum Pro-dukt, nebft einem Antheil unveränderten Aetzkali , Aetzba -ryt ( — Baryt und Sauerßoff) und fohwefelfaure* Kali.