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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
Entstehung
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170
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Vorhamlenfeyn in neueren Zeiten die berühmten Che-miker Foureroy t und^ Vanquelin , zuerft gebührend auf-tnerkfam gemacht haben. Statt dafs bei der gewöhnli-chen chemifchen. VerwandtfchaftsäulTerung beide zuvereinende Subftanzen bereits gegeben find, und nurder günftigen Berührung harren, ift bei der disponiren -den Verwandtfchaft nur ein bereits vollftändig mit che-mifchem Werthe auftretendes Individuum vorhanden,Welches bei der Berührung,— in ihrem Geftaltungsver-hältnifs. leicht zu wandelnder » d. i. mit'organifchemWerthe auftretefidter'Subftanzen *\ aus dertfelben einihm entfprechendes Heterogenes oder Einungsfähigeshervorruft, und dadurch neben dieferu für feinen eig-nen Bedarf gezeugtem,Produkt zur Entftehung andererProdukte beiträgt, die ihr Werden der Aenderung desinnern Btftandes. Verhldtnifses obiger organifcher Sub-ftanzen. verdanken, Beifpiele der Art liefert die Berüh-rung konzentrirter Sckvefelfäure und organircher Sub-ftanzen , z, B. Zucker, Strohfafer etc. bei kalter Tem-peratur, wobei aut Anforderung der Säure aus der or-gai>ifclien Subftanz FFajJer gezeugt wird, und dane-ben Effigfäure, und Kohle hervorgehen, ohne dafs dieSclnvefelfäure aufter der Waflerverdünnung die minde«fte Aenderung erfahren zu haben lcheint.

Eben fo nöthigt die gasförmige Salzfäure das damitin Berührung gebrachte reine (am heften über ein Ge-menge von gepulverter ausgeglühter Holzkohle, und

, eben

“) Yergl. S. g2. unten in der Note u. f. f. S. nt — uy.