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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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6) Das eine chemifch Heterogene 'wird von demAnderen in einer Mifchung um fo fefter gebunden,in je geringerer Menge es darin vorhanden ift, undvermag* fich

in allen quantitativen Vcrliältnifsen mit dem An-■ dereft zu vereinen.

8 ) Das , was einer cheiriifchen Malle an innerer He-terogeneilät oder cbemifcher Qualität abgeht, kannfie durch Vermehrung der Quantität in den meifienFällen erfelzen, wodurch aber die Produkte gleich-mäfsig verändert werden.

9 ) Kommen drei oder mehrere Heterogene in Berüh-rung, und das Produkt derfelben ift ein Neuge-wordenes, fo haben fich diefelben vor der Mifchungder Anziehung des mehr oder minder gleichartigenunter fich folgend, in zwei gegenüberftehendeReihen vereint.

10) Die zur Anziehung nöthige Thätigkeit wird theilsdurch äulTere Bewegung, d. i. häufige Veränderungder Oberflächen, theils durch äußere Temperatur-erhöhung gefteigert, jedoch durch letztere oftmalszur entgegengefetzten Richtung gebracht. Z. B.Oxydation des Queckfilbers, und Reduktion deffel-ben durch ftarke Erhitzung, oder dadurch doch

11) mannichfach modificirt.

12 )

lichlle ExtenGon krifiallinifcher Gebilde zur Folge bar.Auch gehört hieher das Auswittern, z. B. des falpeterfau-rea Kalkt oder JMUuarfalpeters. V«rgh §■ 9— n*