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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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■welches bei letzterem nach meinen Beobachtungennach itärker mit möglichlt konzentrirter rauchender

Sal-

brenuendas Stechen verurfacht. — Nähert man ferner demhinlänglich elektrifirtcn Glasoylinder etc, einen Harken gutabgerundeten metallenen Drath, der entweder aul gläferne*Füfsen ruht, oder in feidenen Schnüren hängt, fo brichtbei gehöriger Annäherung ebenfalls ein Funke hervor, unddas Metall ift jetzt ebenfalls elektrifirt; daffelbe findet beii der oben erwähnten unmittelbaren Berührung des Amalgam!und Conductors der ElektriGrmafcliine fiatc, (Die räumlich»W eite in der aus dem elektrilirten Körper zu dem zu elek-trifirendeu, oder umgekehrt, der Funke überzufchlagenvermag, nennt man die Schlagiveite. Die Stärke und Längedes gezogenen Funkens hängt zwar liauptfächlich von derWirkfamkeit der Mafchine ab, jedoch hat auch ser elektri-Icbe Zuftand der umgebenden Atmosphäre und die Gefialt des,das Erfcheinen des Funkens bewirkenden genäherten Kör-pers (z. B. des Metalls) Einflufs darauf. Eine gewöhnlichegute Mafchine giebt bei trockner Luft g~ 12 Zoll Schlag-Weite , gröfsere z, B. die Teylorfche in Haarlem einige £0Zoll, j

Nimmt man ftatt des Metalls eine Glasröhre, Siegol-lackftange oder feidenes Band, fo evfolgt kein Funke beider Annäherung, und diefe bleiben unelektrifirt; eben fohindern Ge auch die elektrifcho Erregung in dem Metalle,wenn ße zwilchen denselben und dem eltktrif. Körper alsZwifchenlage oder Verbindungsmittel dienen. — Ruhethingegen das Metall nicht aut Glas oder in Seide (Siegellacketc.) fondern ftatt deilen in der Hand eines mit der Erde iflBerührung flehenden Menfchen, oder in einer die Erde be-rührenden Mauer etc.; fo findet Geb das Metall nach Aus-bruch des Funkens nicht felbft elektrifch, —- Auch ' erhält

das.