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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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Die Nafe, mit den Dräthen der, Siiule gehörig in Cbntaktgefotzt, empfindet wahrend der Kreisfchliefsung bei derBerührung des negativen Po!s Drang zum Niefen, und zu*weiten Spuren von Atnnio nia&geruch; bei der Berührungdes pofiitiven Pots unter denfelben Umftiir.den: Abftumpfungund Hemmung drs Beitzes zum Niefen, und manchmal ge*ringe Spuren eines fauren Geruchs.

Die Zunge erhält am negativ. P. — unter den berührtenBedingungen — einen alkaüfch - blttern und am politivenP. einen fauren Gefchmack. Einen ähnlichen Gefchmackbemerkte ohne alle MetaUboriilirung ein von einem meinerTreunde dem Dr. Koch magnetifirter. Nähert mau bei derKreisfchliefsung die (geniifsten) Fingerfpitzen, oder nochdeutlicher eine, von der Haut entblöfsto Stelle der Körper-Oberfläche dem negativen Pol, fo erhält man ein der Kälte äh-nelndes Gefühl von Contraction , während am entgegenge-fetzten Pole die Empfindung von Expanfion — Wärme be-merkbar wird. v

Diebe fämmtlichen Wahrnehmungen gehen bei der Tren-nung oder Aufhebung des gefchloffenen Kreifes, fo wie obenbeim Auge bereits angemerkt ivl, in d:e entgegengefetztenüber. Werden die Actioneu derfelben Pole in ihrer Energiegefchwäeht, fo bleibt die Art der Sinnenerregung qualitativdiefelbe, nur wird lie'in gleichem Maafse flufenweife ge-fcliwächt. Vergl. Ritter s Bsiträge etc, 2 B. letzt. Heft. S.158 löo. u. f. f. Die übrigen Wirkungen auf den lebendenmenfchlichen Körper ebendafelbft. St. II. S. ß5. ff.

Bringt man in eine ohngefähr 6 Zoll lange undI Zoll weite Glasröhre, die ziemlich fchief hegt, und andem niedriger gelenktem Ende miltelli eines Ei'fendraths^mit dem — E Pol der Säule vereint ift, während das entge*gengefetzte Ende auf gleiche Weife den -]- E Pol berührt,

den

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