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fo wie die je dalier -wiederum aus einem, in Hinfifchtder Dichtigkeit gleichartigem^ Medio geradelinicht er-regt werden, tritt auch ihr vormalig erleuchteter, vondem Farbenbilde nicht bedeckter Zuftand wieder ein;— ift hingegen bei der Bildung der Individuen ur-fpriinglich ein, jenen Farben entfprechender Zuftand be-ftimmter Kupacität für Lichterregung gefetzt, fo ver*.geht diefer nur durch Mifchungsänderung , d. i. durchrelative Umw'andelung folcher Körper *).
Sind
*) DieTo Art des Gefärbtfcyns findet bei den Subftanzen ent-weder durch die ganze Maffe ftatr, z, B. bei den Metallen,oder es find dicfelbpu durch Mifchung und Aufnahme be-ftimmte Farbe habender Subftanzen (Pigmente) erlt in dengefärbten Zuftand verletzt worden; z, B. die meiden Pflan-zentheile, das Blut etc. — Außerdem giebt es noch ein»grofse Menge von Körpern, deren Oberfläche fo befcliaffe»ift, dafs bei der Lichtcrregung einige, oder alle der genann«ten Hauptfarben auf gleiche Weife wie beim Farbenfpectrun»liervorgerufen werden; z. B. die Flügeldecken der Schmet-terlinge, die Federn der Tauben, Papageien, Kolibri, Schil-lertaffent und faft alle Körper, im Sonnenfchein betrachtet.
Nach Neuton ift Farbe das Produkt der Lichtzerlegung;Licht felbft ift ihm eine feine elaftifohe Flüfsigkeit, dis vondurclifichtigen Körpern durcbgelaflen, von weiften Subftan-zen unverändert zurückgeworfen, von den fchwarzen gänz-lich abforbirt und zernichtet, und von den farbigen, nachArt der Farbe chemifch zerlegt wird. Mittelft des Prismawird es nach ihm in jene Heben Hauptfarben (als Beftand«tlieile) zerlegt, die von gefärbten Körpern fämmtlich bisauf die Farbe derfelben ( z . B. von rothon — alle übrigen,den rotlien Strahl ausgenommen) abforbirt W'artlen, und da-her