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* Sind die mehr oder minder durchfichtigen Medienfo befchaJTen, dafs fie die empfangene Lichterregungauller der geradlinichten und deshalb mit der meiftenEnergie darftellungsmöglichen Richtung nach den Sei-ten oder durch Maifentheile von verfchiedener Dich-tigkeit mehr oder minder fchiefen und verfchiedentlicherregb'aren und deshalb durch partielle Hemmung ge-fchwachten Richtungen auffafien und weiter fortfetzen(z. B. im Prisma ), fo werden die hinter folchen Me-dien ruhenden (ungejchwiirzten oder nicht jinßeren)Körper auf ihrer Oberfläche in verfcliiedenen Abftufun-gen der Schwäche erregt, welche fich dem Auge vor-züglich unter dem Bilde von ßeben aneinander gren-zenden Farben: dem roth, orange, gelb , grün , hell-blau , dunkelblau und violblau darftellen, und vielleichtnach Tob, Meyer auf roth, gelb und blau, oder, hachTVünjch, auf roth , grün und zliolet reducirt werdenkönnen. Man nennt diefes Phänomen feit Neuton dieFarbenzerflreuuug und das Produkt derfelben das Far-benbild oder Spectrum, die fcheinbaren Theile hinge-gen _ die Hauptfarbcn , weil alle übrigen Farben,
durch das Prisma befchauet, fich in diefelben auf-lölen lallen, — So fern diefe Farben fogleich mit’demAufhören der Lichterregung ve'rfcliwinden, hat ihrVorhandenfeyn blofs auf der äuirerften Oberfläche der-jenigen Körper ftatt, auf denen fie crfchienen find, und
fo
zwei, in Hinficht der Lichterregbarkoit ganz verfcliiedenenFlüfsigkeiten (Luft und die tropfbare Fliifsigkeit) gebildetfind.