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Neuere Beobachtungen haben nenilich' gelehrt, clafs •in der Mitte des Farbenjpectrums, alfo im grün und
gelb
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Theil in WalTer getauchter gerader Stab fcheint in gewiffen ILagen gebogen; die Sterne (ausgenommen die im Zenith)fcheinen höher zu flehen, als es wirklich der Fall ift; ebenfo fcheinen die Fifche irn WalTer höher zu fchwimrnen, alswie die wirkliche Naehfuchung es bezeugt, und ein in einGlas WalTer gehaltener Finger erfcheint, von der Seite gefa-llen — doppelt etc. —■ Auf den Gefetzen der Lichtbrechungberuht die Einrichtung der optijchen Gliifer, die entwederconvex und vergriifserend (fammelnd) oder concav und ner*kleinernd (zerftreuend) in ihrem Verhalten gegen das Auge 1auf andere Gegenfiände lind, und den gemeinfchaftlichenNamen, Linfen , fuhren. Mit Lichtbrechung ift Farbenzer -Jireuung (aus oöiger Erklärung der Farbenentftehung noti-wendig~) verbunden.
Wird die Licbtcrregung von andern Körpern nicht fowohldurch ihre eigne Malfe tortgefetzt, als vielmehr von ihrerglatten Oberfläche wieder zurückwirkend dargeftallt, fobezeichnet man diefcs Phänomen (der bisherigen Vorftellungüber das Licht gemäfs) durch den Ausdruck, das Licht iprallt ab, oder wird reßrktirt , und eine foiche reflelitiren- |de Ebene nennt man einen Spiegel. Die Metalle — und \unter ihnen das Queckfilber — qualiftciren lieh am beften |dazu, ohnorachtet das Letztere doch nur den vierten Theil Ivon der empfangenen Lichterregnng zurück wirft, ; Die |Lehre von der Zurückweifung d. L. wird in äeT Katoptrikabgehandolt. Befonders zeichnen fleh die erhabenen Glüfcr jund die Hohlfpiegel noch dadurch aus, dafs fie, ihrer Figurgemäfs, die empfangene Lichterregung auf einem Punkto(Brennpunkt) koncentriren, und dadurch die Möglichkeiteffen lallen, die konzentrirte Wirkung der fekundären Licht-
«rrogung