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Vorrede.
und Erklärungen brauchbar und sehr viele Einzelheitendie darin Vorkommen können, finden über das geradebesprochne Monument hinaus Anwendung auf früher ge-sehene oder künftig noch kennen zu lernende. Besonderswürde ich auch dadurch mit diesem Buch einen gutenZweck erreicht zu haben glauben, wenn es manchen unterden vielen jungen Philologen die heutiges Tages mehrund mehr auch auf die bildende Kunst als einen wesent-lichen Theil des Hellenischen Alterthums ihre Blicke rich-ten, und so auch andern Kunstfreunden Anlass gebenmöchte eine Bibliothek zu besuchen um das TernitescheWerk selbst kennen zu lernen, was in einem gewissengeringen Grade für sie einem Gang, wenn sie in Neapel sich befänden, zu den Gemälden selbst gleich kommenwürde. Denn leicht stellt sich bei Vielen die Täuschungein als ob zwischen dem Begriff von alten Bildwerken denman durch die unschätzbaren Bilderbücher von Hirt, Millin,Müller und Wieseler erlangen kann, und den lebendigenEindruck der Werke selbst der Unterschied nicht so sehrgross sey als er in der That ist.
Die Vorzüge der Ternileschen Abbildungen, die ichnur hier und da kurz berührt und nicht im Allgemeinengenugsam hervorgehoben habe, sind einsichtsvoll gewür-digt und das von dem Künstler und Herausgeber im Gan-zen beobachtete Verfahren beschrieben von Heinrich Brunn im Römischen Bullettino 1859 p. 234—236. Ueber einenTheil des Werks hat sich auch E. Eurtius ausgesprochenin Kuglers Berliner Kunstblatt 1849 N. 18, nicht blossdas Verdienst des Künstlers ins Licht gesetzt, sondern auchden Inhalt der bedeutendsten Gemälde feinsinnig entwi-ckelt. Der berühmte Aesthetiker Vischer hat dem Werkeinen Aufsatz „zur Kenntniss der Malerei bei den Alten“gewidmet im Deutschen Museum von R. Prutz 1855S. 706 — 714.
Die ersten drei Lieferungen der Wandgemälde sinderschienen zu Berlin 1839 — 44 im Verlage von DietrichReimer, eine Neue Folge, drei Hefte bei Ernst und Korn,eine Fortsetzung in vier Heften bei K. Wiegandt undGrieben und 1855 ein Schlussheft bei Reimarus , jetzt Gropius.
F. G. W.