Narcissus an der Quelle.
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landschaftlichem Styl dargestellt ist 16 ), enthält, zu der Quelleund dem Spiegelbild des an ihr stehenden Narcissus darin,auch die Nymphe der Quelle mit einem Krug auf dem Schooseworaus diese entspringt 17 ); neben ihr Schilfrohr, das aucheine andre unter einem Baum daneben sitzende Nymphehält, nicht Echo, sondern die Nymphe des von Pausanias erwähnten Rohrsumpfs [dovaxoiv). In dieser späteren land-schaftlichen und sentimentalischen Römischen Weise sindauch zwei Gemälde in Pompeji , in demselben Hause, delquestore genannt, die im Museo Borbonico (I, 4 und VII,4) und daraus in Wieselers Abhandlung über Echo (N. 3und 2) abgebildet und erklärt sind. In dem ersten spiegeltsich Narcissus in der Quelle, hingelehnt sitzend auf einemStein über derselben und auf seine zwei Jagdspiesse ge-stützt: ein Amor, trauernd und zärtlich in seinem Arm undan ihn angeschmiegt, bedeutet seinen nahen Tod, wie aufandre Weise der unsres farbigen Blatts. Neben ihm untereinem grossen Baum, wie an dem Puteal, sitzt auf einelhandern hohen Stein eine Nymphe, auch einen Amor im Arm,der die Hand nach dem Jüngling ausstreckt. Diese könnteman als Stellvertreterin der Nymphen, die nach Ovid denNarcissus liebten oder derer die ihn im Tode beweinten,halten, wenn nicht die Urne worauf sie den linken Armstützt, ohne Wassererguss wäre, wodurch in Verbindungmit den Sumpfpflanzen (erbe palustri) womit sie bekränztist, auch hier die der Narcissusquelle nahe Rohrpflanzung[öovaxoov) bezeichnet zu seyn schiene 18 ). Das andre Ge-
16) abgebildet aus Gualtaui Mod. ined. 1805 tay. 7. 8 in Wiese-lers Abhandlung die Nymphe Echo, Göttingen 1844 Taf. I S. 19.12 f.
17) An diese Nymphe des Brunnens mit ihm selbst verbundendenkt auch der Rhetor Kallistratos c. 5: ov inl nr/yrjv IX&ovra njgfiOQif r/g avTO> xa&' vddrtov öffhiß^g, nagä Nv/n<f ji TiXivnjßm Xiyovßiv,fgaaS-exra ttü tidoU m ßvu/ut^fu xai vvv Iv Xfi/xüi vi tfavra^ta^at ivrjQiv(ug wQatg üvSovma.
18) Beccbi zu M. Borb. 1, 4 und Fioati zu X, 35 p, 2 nehmen