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4 (1861) Die terniteschen Wandgemälde von Herculaneum und Pompeji / erklärt von F. G. Welcker
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Narcissus an der Quelle.

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die scharf rügende Schlussbemerkuog, die deutlich genug auf dieMysterien zurückgeht, auf seine und die Lasaulxsche Erklärung, dienur wie in Parenthese beigefügt sind, mit bezogen zn haben. Dennnur so erklärt sich in seiner erweiterten Abhandlung Narkissos 1856der grosse Unwille der gegen meine Ansicht sich stark yerrälh S. 78vgl. 73 fif., 130 f. Das Wort vagxäv und die Narcisse sind vieldeu-tig; und wie sie in Thespiä ihren Namen dem schönen Jüngling, demCharakterbild einer gewissen Klasse, nach einer sprechend deutlichenAllegorie, mittheilt, so ist auch mehr als ein Dämon denkbar dernach ihr oder von vaqxäv benannt werden könnte, wie denn derdunkle Narkäos bei Pausanias von ihm benannt ist: aber wederCultus noch die Idee eines solchen Dämon sind ausser dem Nar-käos uns nachweislich gegeben. Gerhard über den Gott Eros 1850S. 5 schreibt:Die Volksansicht, nach weicher in Dorischen Staaten(in Kreta ) kein edler Jüngling seiner Liebenden hätte entbehren mö-gen liegt uns auch in mythischer Form vor nemlich in derNarkissossage, als eines blühenden Jünglings Untergang durch lieb-lose Selbslbespiegelung meldet. In der Mythologie nennt ihn zwarderselbe 1854 1, 573 unbestimmt genug einen Todesboten in wel-chem die Erstarrung blühender Jugendschöne anschaulich gemachtwerde, aber 2, 74 (1855) ist in der Narkissossage der auf sprödeSelbstbespiegeluug folgende Zorn des Eros wieder anerkannt. Ebenso Schwenck Gr. Mythol. S. 603, Preller Gr. Mythol. 1, 485.O. Müller hat in dem Artikel über Böolien in der Hallischen En-cyklopädie vermuthel dass Eros in Thespiä eins gewesen sey mitNarkissos, dem erstarrten in Qual versunknen Jüngling, als Besteiner alten wehmüthigen Naturreligion, die sich in Hylas und Hya-kinthos auf ähnliche Weise kund gebe. Aber nicht eins mit Erosmüsste ein solcher Narkissos seyn, sondern das Entgegengesetzte,und ein solches gehört nicht zu Hylas wie zu Hyakinthos allerdingsApollon. Dionysos, Persephone, Ariadne haben die Doppelnatur in sichselbst: die Bedeutung des Eros lässt diese nicht zu. Noch unhalt-barer ist was er hinzufügt, weil Narkissos auch in Tanagra vor-komme und Tanagra aus Attika Bewohner erhalten habe, so mögevielleicht Eros und Narkissos auch mit Attischer Demeterreligion Zu-sammenhängen , daher auch Pamphoos den Thespischen Dämon ge-sungen habe, was -nur dann sieb vermuthen Hesse wenn Eros undNarkissos wirklich eins wären. Aus Orchom. S. 237 ergiebt sichdass Creuzer an diesen lockeren Combinationen Schuld war. Eine