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Zerschlagen gewöhnlich nach den Theilungsflächen. Der Kalk-spat!) ist halbhart (S. §. 27); das eigenthümliche Gewicht ist 2,7.
Die letzten beiden Eigenschaften sind es allein, welche jeneAbänderungen, an denen in Folge der Zusammensetzung dieübrigen des Kalkspathes nicht zur Ausbildung gekommen sind,beibehalten haben.
§. 120 .
Beim Calcit haben sich durch Verhältnisse der Zusammen-setzung und durch fremde Beimengungen eine Menge Abände-rungen gebildet, welche wegen ihrer geringen Ähnlichkeit alsverschiedene Arten betrachtet und in Folge dessen mit verschie-denen Namen belegt worden sind. Sie sind nach denselbenGrundsätzen wie die Abänderungen des Quarzes als zusammen-gehörige Glieder einer Gattung zu betrachten. Es finden sichMassen von körniger Zusammensetzung, und andere, in denendiese vollkommen verschwindet; man nennt sie Kalkstein undunterscheidet sie in körnigen und dichten. Zwischen beidenfindet ein vollkommener Übergang statt, so wie zwischen Kalk-spats und körnigem Kalksteine, unter welchem es sehr häufigsolchen gibt, in dem die Zusammensetzungsstücke noch hinreichendgroß sind, um aus einem derselben mit Hilfe eines Messers oderdurch vorsichtiges Zerschlagen die Theilungsgestalt des Kalk-spathes zu erhalten. Der körnige Kalkstein ist gewöhnlich weißoder gleichfarbig; doch gibt es auch bunte Massen. Der dichteKalkstein hat splittrigen oder auch muschligen Bruch ohne Glanz,ist nur an Kanten durchscheinend und am gewöhnlichsten grauvon verschiedenen Schattirungen; er ist jedoch selten rein, faststets durch Einmengungen gefärbt und dann sowohl einfärbigals bunt; er liefert dann den bunten Marmor. Er ist oft mitweißen Adern von Kalkspath durchzogen, und enthält auch sonstwohl einzelne Stellen, in welchen die Zusammensetzung deutlichkörnig ist. Manche Abänderungen des dichten Kalksteins sindrundkörnig zusammengesetzt, die kleinen runden Körner aber sinddicht. Massen dieser Art ähneln dem Fischrogen; man hat sieRogenstein oder Oolith genannt; es gibt jedoch auch Rogen-steine, in welchen die Körnchen theilbar sind. Mancher dichteKalkstein ist porös; er enthält stellenweise Abdrücke von Blättern