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Anleitung zur Gestein- und Bodenkunde, oder das wichtigste aus der Mineralogie und Geognosie ... / von F. X. M. Zippe
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gehört die Verschiedenheit der Organismen in den frühern undspätern Bildungen; denn Gewässer, welche verschiedene Stoffeaufgelöst enthalten, setzen auch eigenthümliche Thiergebilde fürihren Aufenthalt voraus, wie wir das noch gegenwärtig an denBewohnern des salzigen Meerwassers und der süßen Gewässerentnehmen; ferner die Bildung der, Rollsteinen oder Geschiebenähnlichen, Zusammensetzungstheile vieler Felsmaffen zum Theilschon in den ältern, noch mehr aber in den jüngern Gebirgs-massen, welche durch eigenthümliche innere Bewegung der Flüssig-keit, in welcher sie sich ausscheiden, begreiflich wird, und welcheBewegung durch das Trennen der Atmosphärstoffe bewirkt wer-den konnte. Die Bildung von wirklichen Geschieben oder durchFortrollen im Wasser abgerundeten Fragmenten früher vorhan-dener Felsmassen, deren Zerstörung begann, so wie die Flüssig-keit so weit gesunken war, daß ein Theil der Gebilde über ihrebewegte Oberfläche hervorragte, und deren Trümmer sich dahermit den sich noch fortwährend ausscheidenden krystallinischenMassen vermengten; die mehrmaligen Überfluthungen des bereitstrocken gelegten Festlandes, indem die Gebirgswälle, durch welchedie Erdrinde in mehrere große Becken getheilt war, durch dienagenden, heftig bewegten Fluthen durchbrochen wurden, unddie Gewässer, welche in einzelnen derselben vermöge der schonuranfänglich ungleich erfolgten Ausscheidungen der festen Massenund der Atmosphäre ein ungleiches Niveau hatten, sich in'sGleichgewicht zu setzen suchten, wird nach dieser Theorie eben-falls begreiflich. Es ergibt sich ferner daraus, wie in den ver-schiedenen Becken die Gebirgsmassen ihrer Materie nach ver-schieden seyn, wie in einem verschiedenartige Bildungen mit ein-ander wechseln, in andern eine oder nur wenige die Ausfüllungihres Grundes allein bewirken, wie als letzte Reste die tertiärenAbsätze entstehen und manche dieser weiten Becken, welche sichuns jetzt als Ebene und nach den darin vorhandenen Resten alsehemaliger Meeresgrund zeigen, durch die letzte Ausfüllung mitTrümmern erfüllt und trocken gelegt, andere noch gegenwärtigmit Wasser bedeckt, dieser allmäligen Ausfüllung im Laufe derZeit entgegengehen.