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VH. Die Aufrissentwicklimg der Thürme

Die Zusammengehörigkeit der Tliürme mit der Kirche führt darauf,dass die verschiedenen Höhenabtheilungen beider entweder übereinstim-men, oder doch in eine bestimmte Beziehung -und Verbindung mit ein-ander treten. Da, wie oben gezeigt wurde, nach der vollkommenstenAnlage die Höhenabtheilungen der Kirche in allen Theilen derselben diegleichen bleiben, so kann durch die verschiedene Stellung der Thürmean denselben nichts geändert werden, und es wird ein dem Mittelschiffvorgelegter Thurm im Wesentlichen dieselbe Aufrissentwicklung fordern,als die den Seitenschiffen vorliegenden Doppelthürme.

Gehen wir daher, der Einfachheit halber, von der ersteren Stellungaus, so werden bezüglich der anderen nur noch einige unwesentlicheUnterschiede festzustellen sein.

Der Raum des unteren Thurmstockwerks ist, wie bei der Grundriss-cnlwicklung angeführt, entweder von der Kirche abgeschieden und dientzur Vorhalle, oder er ist zu dem Innern derselben gezogen. Im ersterenFalle können entweder, die sämmtlichen freistehenden Thurmseiten, oder,wie in Freiburg , nur die westliche von BogenölTnungen durchbrochensein und das eigentliche Portal in der östlichen sich finden. In jedemFalle aber sind wesentlich die Eckpfeiler als die Stützen des ganzenThurmbaues anzusehen.

Die Höhe der Vorhalle wird bei Anlage eines überhöhten Mittelschiffsdurch die der Seitenschiffe, bei gleichen Schiffshöhen und den Seiten-schiffen eingebauten Gallerien, oder bei doppelten Fensterreihen, durchdie Bodenhöhen der Gallerien, oder der vor der oberen Fensterreihebefindlichen Umgänge bestimmt.

Die materiellen Gründe hierfür ergeben sich aus der Bedingung derCommunication der beiderseitigen Triforien, Umgänge oder Gallerien.

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