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hervorbringen. Eine grössere Stärke der Rippen aber und eine merk-liche Verstärkung der Ecken durch im vollständigen Verband eingemauerteVorsprünge lässt sich etwa nach Fig. 840 erzielen. Zu einer reicherenZier der Kanten würden dann noch Laubbossen gereichen, deren Werk-stücke nach Fig. 841 entweder den Rippen oder den Kanten rippenloserHelme eingebunden sein können.

Von den hölzernen llelmen.

Die eben angeführten Nachtheile und Schwierigkeiten, welchemit Ausführung des Helmgemäuers im Ziegelbau verbunden sind,mögen in den Gegenden, in welchen der letztere heimisch ist, so-wie der Umstand, dass nicht ein jedes Steinmaterial in der ausge-setzten Stellung der Helme den Angriffen der Witterung zu widerstehenvermag, in den Ländern des Steinhaus auf die so häufig vorkommendeUonslniction h ölzerner mit Schiefer oder Metall gedeckter Helme geführthaben, und beide Gründe in der Gegenwart fortbestehen. Der Vorzugder Wohlfeilheit aber, welcher den hölzernen Helmen im Mittelaltereigen gewesen sein wird, ist in der neueren Zeit nicht mehr vorhanden,vielmehr in Gegenden, welche Steine von ausreichender Güte liefern, insgerade Gegentheil umgeschlagen, selbst mit Hinzunehmung der Möglich-keit, die Mauern des Glockenhauses mit Rücksicht auf die gänzliche Auf-hebung jeder Schubkraft des hölzernen Helmes schwächer anzulegen, eineMöglichkeit, die indess, wie die oben angeführten Dimensionen von Worms und Freiburg beweisen, nur in geringem Grade vorhanden ist. Auch fürdie hölzernen Helme bleiben die oben angeführten Vortheile einer steilenSteigung in mehr als einer Hinsicht bestehen, und erhalten dieselben da-her die nämlichen Verhältnisse wie die steinernen Helme, ja es wur-den, wenigstens in den späteren Perioden des Mittelalters, gerade für diesehäufig fast flherschlanke Gestaltungen beliebt. Wir führen hierfür denaus der ersten Zeit des 16. Jahrhunderts stammenden Helm der Kirchein Wetter an, der das Verhällniss 1 : S'/i aufweist.

Bei der Construclion derselben sind hauptsächlich 3 Punkte insAuge zu fassen.

1) Die Anlage einer unverschiebbaren Basis.

2) Die Sicherung der lolhrechten Stellung des Ganzen, und

3) die der Helmwände gegen jede Einbiegung.

Die Holzverbände, welche diese verschiedenen Bedingungen erfüllensollen, können bei Annahme einer 8eckigen Grundform gelegt werden

a) in der Richtung der Diagonalen des Achtecks,