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die viereckige Grundform wiedergewonnen ist (s. Fig. 869). Jene Eck-tliürmchen setzen sich dann in der Bodenhöhe des Glockenhauses geradeso auf die Strebepfeiler, wie in der Höhe der Ilehnhasis, und sind derverschiedenartigsten Gestaltungen fällig. Was zunächst die Höhe betrifft,so können sie entweder die gleiche Höhe mit dem Glockenhaus haben(s. Fig. 870), also von dem letzteres abschliessenden Gesims umzogenwerden, wie in Rheims und Laon , und oberhalb desselben unmittelbarmit Helmen bekrönt sein, welche Anordnung an den genannten Werkenwenigstens beabsichtigt war, oder es können denselben noch niedrigeStockwerke aufgesetzt sein, welche die nelme tragen, oder endlich siekönnen niedriger sein, als das Glockenhaus, so dass ihre Helme sich denMauern desselben theilweise oder auf ihre ganze Höhe anlegen, wie inSenlis und Chartres .

Sie können ferner auf ihre ganze Höhe aus durchgehenden bogen-verbundenen Säulchen gebildet sein, wie in Rheims, oder durch einenBoden in 2 Stockwerke geschieden werden, wie in Laon und an demNaumburger Dom . Diese Stockwerke können entweder die gleiche Grund-form haben, wie in Naumburg , oder in der Weise von einander alnvei-clien, dass auf dem unteren nach dem Überecks stehenden Viereck ge-bildeten das obere aus 5 Achtecksseiten bestehende aufsitzt, wie in Laon ,wo jedoch das obere Stockwerk nicht zugänglich und deshalb der Bodendesselben von kolossalen, zwischen den Säulchen sich herausbiegendeuThiergestaltungen besetzt ist.

Die Ecklhürme können ferner mit den auf die Höhe der Helmbasisführenden Treppenthürmen in der Weise in Verbindung treten, dass einesderselben den Treppenthurm einschliesst, entweder so, dass der letztereseine besonderen Mauern oder Pfeiler hat, welche innerhalb jener desEckthurms wie in einem Käfig stehen, so in Rheims und Senlis , oderdass die Treppenstufen und Wagen unmittelbar von den Pfeilern desEckthurms getragen werden, wie an einzelnen späteren Werken, aufwelche wir weiterhin zurückkommen werden.

Hierbei würde selbst eine solche Anlage statthaft sein, wonach derTreppenthurm auf einer Ecke den Eckthurm geradehin ersetzt, und durchseine abweichende Gestaltung eine Abweichung von der Symmetrie her-beiführle.

Wenn wir oben die Anlage der Ecklhürme als für die Herstellungeines im Innern viereckigen Glockenhauses vortheilhafl bezeichnet haben,so ist doch dieser Nutzen nicht immer daraus gezogen, und sind z. B.in Laon und Senlis die diagonalen Achtecksseiten nach den Eckthürmennur durch Thüren geöffnet, so dass dadurch neben der Gewinnung von