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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
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Würfelorakel vor Pallas Athene und vorder Palme Apollons *).

Taf. I. II.

Das erste von beiden Gemälden, von einem Lekythosaus Yulci, wurde von Raoul Röchelte bekannt gemacht *).Die mit dem Rücken nach oben ausgestreckte Hand der bei-den Krieger lässt an das Werfen von Astragalen denkenund man kann daher nicht umhin das Bild in Verbindungzu bringen mit zwei andern von Gerhard in seinem Rap-porto Volcente bemerkten, wobei er aneine heilige Cäre-monie, geübt von Kriegern zu Ehren der Pallas, und be-stimmt an die Orakel im Tegeatischen Culte dieser Güttindurch Loose dachte * 1 2 ). Später in den archäol. Studien(1833 S. 167) erklärt derselbe dass die an einer bedeuten-den Anzahl in Vulci entdeckter ähnlicher Bilder neu hinzuge-tretenen Nebenumstände ihn vorerst zu einer bestimmten Er-klärung nicht kommen lassen. Es scheint dass hier zweierleiVorstellungen, die äusserlich grosse Ähnlichkeit mit einan-der haben, wohl zu unterscheiden sind. Die erste zeigtuns einfach zwei Krieger welche zum Zeitvertreib Würfel

*) Rhein . Mus. für Philologie 1835 Bd. III S. 600604.

1) Mon. ined. pl. 56. Cab. Durand n. 403 [jetzt im BrittischcnMuseum],

2) Annali del inst, archcol. 1381 T. III p. 133 not. 189 p. 228.[Von Würfeln der Athene Alea ist mir kein Zeugniss bekannt. Ora-kel in Tegea scheint aus den Münzen mit Athene welcher eine kleineFigur ein Gefass hinhält, geschlossen worden tu seyn, Mionnet IIp. 255 n. 68. 72. Suppl. IV p. 293 n. 116].