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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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und vor der Palme Apollons.

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t ovg aaigayäXove, wie Aratus sagt bei Plutarch (Arat. 29]oder jacta alea esto, nach dein Griechischen, z. B. das Me-nander:

ihdoy/ievov io ngäy/i, uveggltfdh) xvßog,des Meleager:

ßtßh';odw xvßog, anve, nogevoofiat.'

Dass die Krieger immer paarweise den Wurf thun, kannnicht besonders auffallen, dass es zu den Füssen der Athene geschieht, wäre weil sie die Kriegsgöttin ist, oder im Hei-liglhum des Apollon weil er aller Weissagung vorsteht.Die Geberde und der Ausdruck der Athene auf unsrer Vasestimmen mit der Sache überein. Die Göttin scheint nemlichmit dem Blick und der aufgehobenen Linken günstige Ent-scheidung auszudrücken. Und selbst die Schrift dürfte indiesem Zusammenhang sich deuten lassen. Es scheint nem-lich dreimal die Formel wiederholt mg rjdog das einemalganz richtig geschrieben OH EAOHE, das anderemal sodass nur das A einem A ähnlich und statt des E am Endeein unvollkommner Buchstabe ist, das driltemal unrichtigerOHAOHAH, und diess ug rjdog y dann ergänzt durch dasHAEIIAOHH, mfo nd&tjg, so dass die Worte zusammendie Gewährung der Göttin ausdrücken **).

Nach dieser Erklärung reihen die Vasen mit dieserVorstellung sich an die welche den Abschied eines gewaff-neten Heros von seinem Vater oder Weib enthalten, unddie Vervielfältigung dieses Bildes erklärt sich dann darausdass diesen Scenen der Heroenwelt eine Beziehung auf diewirklichen Lebensverhältnisse gegeben wurde. Der Franzö-sische Herausgeber [welcher später dieser Erklärung seinevolle Zustimmung gegeben hat], bezog es auf den Raubdes Palladium, so dass eine der Wegnahme desselben vor-

**) Wie verschieden solche Inschriften der Maler gedeutet wer-den , zeigt Grolefends Versuch in der Haitischen Litt. Zeit. 1834S. 298, der dieselben Buchstaben so liest: die i äoioii und l<j httHfijol doiet, uno contactu ambo. Die obige Erklärung wird bestätigtvon O. Jahn Archäol. Aufs. S. 116.