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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Boreas und Oreithyia.

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oder ein Käufer eines Gefässes zum eignen Gebrauch oderzum Verschenken gehabt habe, ohne Anhalt an überliefer-ten wirklichen Thatsachen und Gebräuchen hin und her zurathen. Indem Dissen in Aufspürung persönlicher und ört-licher Bezüglichkeilen im Pindar zu weit gieng, hat er dasreine Verständniss hier und da nur getrübt. Auf bloss mög-liche Beziehungen, mögliche Vergleichungen allzuviel Auf-merksamkeit zu richten, scheint mir der Freude an derSache selbst für sich und ihrer natürlichen und erschöpfendenAuffassung leicht Abtrag zu thun und leicht eine Verwechs-lung des erkennbar Griechischen und moderner subjectiverSysteme zu veranlassen.