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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Oedipus und Iokaste .

des Haupts und der Arme scheinen einem innerlich zer-knirschten und darum sanfter Klagenden nicht unangemes-sen, eben so wie dass Iokaste sich umwendet, sagen könntedass dieser Anblick nicht zu ertragen sey: sie stützt sichauf einen Stab, ist aber nicht eine greisenhafte, sondernkräftige Gestalt, nicht ohne Fülle *).

Leichter ist es eine andre Erklärung zu richten die zuder von Dubois Maisonneuve Taf. 89 wiederholten Abbil-dung gegeben wurde, dass nemlich Ulysses bei Alcinousvorgestellt sey. Danach hat auch Inghirami das Bild in sei-ner Galeria Omerica, seine Odyssee zu bereichern, Taf. 26aufgenommen, obwohl er meine und die Müllersche Erklä-rung anführt.

*) Panofka sagt in der Beschreibung nach dem Gemälde vondieser Frau dass sienach dem schwer Bekümmerten (nicht wie Poly-mestor Schreienden) traurig und ausser sich hinhlicke, gehalten voneiner jungen weiblichen Figur, die mit ihrem rechten Arm sie um-schlinge, vielleicht um ihrem ermatteten Kopfe einige Ruhe zu ver-schaffen.