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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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511
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Gespräch.

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einem Skyphos in Berlin (N. 1937) in Gerhards TrinkschalenTh. 2 Taf. 27 ist über einen Silen der einem schönen Mäd-chen die Schaukel stösst, geschrieben EI Ad Eid AAH,worin nicht mit Übergehung des EI, adelet,Sicherheit zulesen ist, sondern el tideia, «A»;, süss bist du Schaukel (derHauchbuchstabe ausgelassen wie in EP~E an der oben er-klärten Borcasvase). Indem aber hierdurch das Dargestellteals ein angenehmes Spiel bezeichnet wird, ergiebt es sichdass an Bacchischen Festgebrauch der Lustration, in wel-chen ein muthwilliger Silen sich einmische, oder aneinenum schaukelnde Mädchen und eingeweihte Frauen scherz-haft bemühten Silen nicht zu denken ist. Der Silen isteine artistische Formel oder Convenienz, ähnlich einem füreinen besondern Dienst oder Geschäft gewählten Coslüm oderMaske, wie an dem grossen Bacchusfest in Alexandria beiAthenäus die Polizeidiener als Silene maskirt waren.