Vorrede.
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Ich habe es unternommen, die Tabellenunseres Instituts für kranke Handwerker,das itzt bereits im siebenzehnten Jahre be-steht, in ärztlicher Hinsichtzubearbeiten,um zur Wissenschaft der dieser Menschen-classe eigenthümlichen Krankheiten einenkleinen Beytrag zu liefern. DergleichenArbeiten sind um so weniger entbehrlich,je häufiger die erkünstelten und eingebil-deten Bedürfnisse des cultivirten Menschenwerden, indem in eben dem Verhältnissedie Zahl der Künstler und Handwerker, folg-lich auch derihnen eigenenKrankheiten,an-wächst. Ehe der Goldhunger der spanischen Abentheuerer America’s schönste Provin-zen mit dem Blute der Landesbewohnertränkte, mufsten die Krankheiten der Berg-leute in eben dem Maafse selten seyn, als esGold und Silber waren. Sollten wir auchnicht das Gift der scheuslichsten Krankheit
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