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den er gesund sowohl als krank entrichtennntfs. Durch diesen Beytrag und durch frey-willige Geschenke anderer Gutthäter wirddas Institut unterhalten, das an dieCasse desJuliushospitals für jeden Kranken täglich 25Kreuzer bezahlt b ). Zu Ende eines jedenJahrs wird eine Tabelle gedruckt, welche dieStimme der Kranken, die das Jahr hindurchin dem Institute gelesen, die Krankheit, anwelcher sie darniederlagen, mit Angabe ihresHandwerks, Geburtsortes und ihrer Religionenthält. Zugleich werden die Ausgaben fürjeden Kranken und die Summe der Tage, dieer in dem Institute durchbrachte , mit ange-zeigt. Auch die jährliche Einnahme und Aus-gabe werden angegeben, und zuletzt beydemit einander verglichen. Dergleichen Ta-bellen verdienen gewifs alles Lob, nur Schade,dafs die unsrigen in ärztlicher Hinsicht nochmanche kleine Fehler haben. Die Benen-nungen der Krankheitsformen sind sehr oftäufserst unbestimmt, wie noch in der Folgeerhellen wird. Das Alter des Kranken würdeich auch angeben , weil man daraus aufdie dem Alter eines jeden Handwerkers ei-senthümliche Krankheitsformen so manchenSchlufs machen könnte. Ich würde auch die
Jah-
V) Die Geschichte und fernere Oehonomie des In-stituts sehe man in den vortrefflichen Annalenunseres H. Prof. Thomanns I. R. S. XXXV.