Hinsicht unseres Institutes nichts mehr zuwünschen übrig bleibe. Mehrere Handwer-ker sind in einer viel zu geringen Anzahlin unserer Stadt vorhanden, als dafs sie eineMenge von Kranken liefern könnten, die hin-reichend wäre, Erfahrungssätze von einigemWerthe zu begründen. Einige sind wederin der Stadt, noch auf dem Lande vorhanden,und andere traten dem Institute nicht bey,worunter auch die Fleischer gehören, diesich damit entschuldigten, das Krankwer-den sey bey ihnen nicht Mode. Auch darfman in unserm Institute keine Formen vonKrankheiten suchen, die gemeiniglich erstdann, wenn der Handwerker ein gewissesAlter erreicht hat, sich entwickeln, weilbey-nahe immer der Handwerksgesell ein jun-ger Bursche ist, der erst in späteren .Tahrendie schädlichen Folgen seines Handwerks em-pfindet, und dann ist er schon M eist er, alsofür das Institut nicht fähig. Verhärtungen,Verknöcherungen , Scirrhositäten, und Ent-mischungen verschiedener Art, denen dasjugendliche Alter Trotz bietet, sind daherunserem Institute fremd.
Zuweilen ist auch das Institut eine Zu-flucht für Handwerksgesellen die denMüssig-gang lieben, oder aus irgend einer andern
Ur-
Jnstituts mit seiner riihmlichSt bekannten vor-trefflichen Beredsamkeit sehr schön auseinan-der gesetzt.