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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
97-98
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terscheidet noch eine andere Art, die mit Spitzenwie ein Jgelbewafner, und noch viel giftiger ist,als die erste. Indessen ißt man doch auch dasFleisch davon, wenn man die Haut abgezogen jhat. Es wird für ein Hülfsmittel wider denDurchsatz angesehen. Endlich ist noch eine drit-te Art, welche die Brasilianer Itarea nennen,von ^eckigker'Gestalt, und scheint blaue Augenzu haben. Sie hat nicht allein in der Haut,sondern auch in der Leber und den GedärmenGift, welches sie aber doch nicht gefährlich macht,wenn man nur alle diese Theile davon z nimmt.Allgem Historie der weisen rc.XVl.B-p- 282.

Amazonios ,a/w"/ob<o?, ein Beynahme ge-wisser Küchlein, desim iXwriptioir beym gar.

1 . z. 6e C. M. S. L. c. 3. zu sehen.

Ambaigtmgci, ein brasilianischer Baum,davon sagt die Allgem. Historie der Reisen rc-im XVI. Band p. 286. f. Er ist weder eineFichte, noch eine Cypreffe, er ist viel höher alsdie erste und viel gerader als die andere. Er-tragt auf dem Gipfel eine Art kleiner Blaschen,welche einen vortrefiichen Saft tröpfeln, wennsie zerplatzen. Die Indianer sind sorgfamg,solchen in Muschelschalen zu sammle», sie brau-chen aber viele Tage, um nur eine kleine Mengezu sammle». Er dienet zu allen, wozu derBalsam gebraucht wird, vornehmlich die Wun-den zu verharrschen, dickalten Feuchtigkeiten zuverjagen und die Magenbeschwerden zu heben.Zu diesen letzter» nimmt man ihn mit einemwenig Wein ein.

Ambalam, ist ein grosser Baum in Ostindien,dessen Stamm ein Mann kaum umklaftern kan,und wächst auf sandichen Boden. Seine Wur-tzet ist lang und faserich; sein Holtz ist glatt,glantzcnd, und liegt unter einer dicken Rinde.!Die g.östen Aestc sind grün, und mit einemblauen Staube überzogen. Jedwedes Blattbesteht aus zwey paaren kleineren Blättern,woran noch ein anderes Blatt, von unregelmäs-liger Gestalt steht. Aus den Sprossen derkpoycs Schatz-Dummer.

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stärcksten Aeste wachst eine grosse Anzahl Blü-then, welche gleich den Sprossen selbst einen bit-tern und sauer», der Mangeofruchk ähnlichenGeschmack, nebst einem stm a m und sauern Geru-i che haben. An sich selbst ist die Blüthe klein,weiß, und einem Sterngen ähnlich. Sie bestehtaus 5 bis 6 zart n, spitzigen, etwas harten undgläntzenden Kcichblättcheu So ba d die BlütheKnospen zu treiben beginn!. fällt das Laub ab undschlägt nicht wieoe, aus, bis die Fuichtzum Vor-schein kömmt. Aligem. Hist. der Reisen rc. XII.Band p. 656.

Ambareh, ein Baum in Ostindien, von mittel-mäßiger Grösse. Seine Frucht trägt mit ihm ei-nerley Nahmen, hat die Gestalt und Grösse eineskleinen Pfirsings, auch dergleichen kleinen Kern.Diesen gebraucht man die Speisen schmaekhaft zumachen, und schmeckt er wie der Saft von grünenRebe». Atzg. Hist. der Reisen re. Xll. B. p- 6^6.

Ambaybct, ein Baum in Brasilien, welcherdem Feigenbaum gleicht, man versichert, dasinnere Hautgen seiner Rinde, heile die Wunden,wenn es darauf geleget wird, eben so geschwindals der beste Balsam. Seine Biarrer sind sorauch, daß man sie brauchet verschiedene ArtenHoltz damit zu glätten. Ahgem. Historie der Reisen rc. XVI. Band p. 286.

Ambe, h ein - heil des Instruments,beym hippograte, die verrenckte Achselwieder einzurichten, nemlich das StückgenHoltz, welches bey dieser Operation un:er derLeiter unter dem Achselkopfe lieget. Es bedeu-' tet dieses Wort überhaupt den Rand eines Din-ges , und werden dir Ixöpfe der Knochenauch damit bedeutet.

Am.ela , ein Baum in Ostindien, er theiletsich in 2 Gattungen. Eine gleicht an Grössedem Mispel- und ain Laube dem Birnbäume.Die Frucht gleicht einer Haselnuß. Sie hatam Ende einige Zacken, schmeckt wie Reben-saft, aber angenehmer. Sie wird vor und nachihrer Reife eingemacht, und mit Saltze geges-G se».