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cher Weise aus Bisam, Zibeth, 8torax, Ladanodcc. gemacht werde, davon sind weder die Gelehr-ten, noch Materialisten annoch einig, schur-121 vs spricht, es sey in Compositum; diePar-fumirer brauchen ihn zu allerhand Galanterien.
Ambra Moschata , moschadirrer Ambcr.R Ambr.grysopt. 5 j. Molch. Orient. gr.XV.voin besten Canarienzucker Ziij. reib und misches unter einander in einem gläsern Mörsel mitOlei Citri, Rostar. destill. ana gutt. v. Cinna-mora. gutt. ij. Caryophyll. gutt. j. und heb esin einem wvhlvermachten Glase auf. Er stär-ktet das Gehirne, stillt den langwierigen Hu-sten, und ist sonderlich alten Leuten sehr zuträg-lich. Dosis gr. iv. ad vj.
Ambrosia, ’A /u,€go<rta, heist im eigentlichenWortverstande, was von unsterblichen Wesengethan nnd verrichtet wird, Götterspeisebeym HOMEKO. In der Kräuterwifsenschaftein Kräutergefchlechke mit männlichen, von derFlucht abgesonderten, und weiblichen tragba-ren Blumen. Ambrosia maritima, Ambrosia■Canadcnßs platanisoiio.
Ambubnjae , 2\v&UCCnvdbei', welcheKräuter uud Wurtzeln sammle».
Ambulo , Eruca ursina, Phalacna major,der frummbormctue NaTltvogel, einSchmetterling ohne Zunge mit gantz dünnenkammäbnlichen Fühlhörnern. Die Raupe,auö weicher er kommt, heist insgemein die Ba-rcm'ckupe, weil er über den gantzen Leib sehrhaaricht und so rauch als ein Bär aussieht. Erhat lange weißlichke nnd röthlicht schwacheHaare, und dazwischen rings herum gantze Li-nien von weissen Tüpfeln. Er ist sehr großhalt sich am liebsten auf dem Salate auf. Erhat 16 Füsse, einen schwachen Rücken, an dem ■Bauche aber und an den Seiten steht er schaa-licht. Die gantze Reihe der Scitentüpflein,welche man der Lange nach an ihm wahrnimmt,oder die Puncte auf der Seite jedweden Ein-schnitte sind weiß. An dem Schmetterling
selbst sind die Flügel groß, langlicht und abhän-gig, die obern braun und gleichstrin weiß gewäs-sert, die untern aber dunckelroth mit 6 schwar-tzcn Puncten gezeichnet.
Ambußa, Ambustiones, Brand-
schäden, ist eine, vermöge des Feuers, gesche-hene Lastion, bald der Haut allein, bald zu-gleich des Fleisches, der Tendinum und Ner-ven. Die Symptomata, welche sich hierbeyfinden, sind Schmertz, Inikmmation, Blasen,bald mit, bald ohne 8eruin, und wenn es vomSchuß ist, Schwache des Theils; die Ursachist Feuer oder siedend Wasser. Die Cur ist baldleicht,bald schwer; leicht ist sie in geringenBrand-schadcn,anders aber, wo die tcndinösen Theile mitverbrannt, und noch ärger, wo man den heisscnund kalten Brand zu besorgen hat. Im erstenFall hat man darauf zu sehen, daß nicht Blasenaufschicsscn; das erlanget man, wenn man denlädirten Ort mit Speichel befeuchtet, und amFeuer trocknen last, oder wenn man Zwiebeln mitSaltz und Seiffe, oder mit 01 . ^ p. d. im Morst!zerflösset, oder Lacke, oder scharfgesaltzencButter,oder 0 mitEßig vermischet appliciret: diese Mit-tel aber geben gar nicht an, wenn der Brand tief,das Fleisch mit angegriffen und Blastn aufge-worfen hat; allda werden die Blasen aufgeschnit-ten, und danil Adstringentia und Deflnsiva auf-gelegt, als Dutte, hol. Armen, mit Pulver. Gal-larum, Saugn. Dracon, mit 01 . Rosar. zum Un-guent gemacher, item Emplastr. Saturnin. Un-guent. Alabastern, sonderlich Ol.Lini oderRo-lar. Mucilag. Sem, Cydonior. oder R Calcis vi-va; q. v. giesse so viel Wasser darauf, daß es 4.bis 5. Finger breit über den Kalch gehet, und wennsich der Kalchgeiöschet, so laß es alsobald durchein Filtrum laufen. Zu diesem Wasser thueOieiRolar.odcr Lilior. alb. q. f. und reibe es ineinem bleyernen Mörstl wohl untereinander,daß ein weiß Unguent daraus werde. FolgendLiniment rühmet dolaeus sthr, sonderlich,wenn der Brand von Pulver ist:
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Rec.