42j
CA
CA
430
bnli<
dii i
minj»te 1
uti
leiffc
irch
Sufiilj
3111»
iUlt
Hlfj
Esi:!
Sio!
,'h
IT,
Stil ;(IW ■
iis
rw-
Itf
H!L
It'
nsif ■
(it |!
ilf.
Hfl
0i» : .
M,
429
niHsslnfl'lätttncht regulair, mit vielen un-Wcklen Saamen, deren jeder einen Cirrhumth-r ?jrt hat. Uns ist die Caryophyllatamit geltet und weisser Blüte, die mit vergolde-st Blatte, die mit abhängendem Kopfe undsteCanadensische mit goldfarbener grossen Blu-me bekannt. Die Wurtzel dient in Versto-pfung des Haupts, ist gut wider den Schlagund fallende Sucht, reiniget Brust, Magenund Gedärme von allem zähen Schleim, eröf-ntt die Verstopfung der Leber, Miltz, Gekröses-
Canjophyllatus Flos, s. Methodus plan-tarum.
Cartiophijti aromaticis f. Indici, gnnei
ne würtznätssletn, ^rahmcrnagclcm,sind ein langlichter Anfang oder Satz der-Frucht des Nägelbaums, so in Amboina inHsnndlen wachset, wie ein Nagel formirct,welcher oben vier Spitzlein, und in der Mitteneinen runden Knopf hak, unten aus aber zu-gespitzet, zusammengedrucket, und etwas runtz-lichl ist, von Faibe dnnckelbrann, eines schar-fen aromatischen Gefckmackb und sehr annehm-lichen Geruchs. Werden vorn Anfang oderMittel des Septembers bis auf den Februar,gejanimlet; die besten müssen schön schwartz,recht trocken, leicht;» drecken, und mit ihrenöbetsten Knipstein noch versehen seyn, auch,wenn man sie mit den Nageln drücket, oder ei-ne warme Nadel hinein stecket, etwas Oel ge-öcn. Der Baum der diese Nelcken bringet,$ mit vielen Nebcnzweigen und zierlichenBlättern versehen, und bekommt angenehmektt Mytrlhen Blüthe gleichende Blumen.Blüht im August. Sie starcken das Haupt,Hirtz, Magen und Sennen, und werden des-ugtu in Ohnmachten, kalten Magen, Schwin-
und absonderlich wider das Zahnweh vonalten Flüssen gebrauchet, wozu auch das i>c-E^tfe Oel im Gebrauch ijl;, dienet auch wider^ 8rost in dem Fieber auf die Hertzgrube ge-^ kn : etz muß schön goldgelbicht seyn,
wenn es frisch ist; wenn es alt wird, ste-het es roth aus. In den Officinen hatman ausser dem Oele, auch noch den Syrup.und Rallamuin.
Caryophylli lapidei , eine Art Steine,welche den Würtznelckcn ähnlich stnd, keineDerwandnis aber mit solchen haben, sondernWirbclbcine eines Secsterns sind. klein.Ncnnenclat.
Caryophylli regii, Aöiiltssnätselein, sindsehr klein, kaum eines Gerstenkorns dick, undformiren mit ihren 6 bis 8 Zacken eine Crone,welche ehe einer Blume, als einer Frucht ähn-lich sind: stnd an Geruch, auch an Kräften de-nen andern gleich.
. Caryophylli!s hortenßs , Garten - oderF>ranrznclcken, werden in Garten erzogen,blühen im May, Junio, Julio, sie starcken daSHaupt, die Nerven, Hertz, Magen und Leber,widerstehen dem Gift, stnd bewahrt widerHcrtzklopfen, Muttcrweh und verhaltene Men-ses. Siehe Tunica.
Caryoti, k a^varo), werden die Dattelngenennet.
Caßabel, also wird in Cartagena die Alap-prrsiHlange genennet; sie pflegt gemeinig-lich zwey bis drittehalb Schuh lang zu seyn,doch findet man auch andere, aber sehr sel-ten, deren Länge viertehalb Schuh beträgt.Ihre Farbe ist grau , wie Asche, und mitdunckclfarbigen Wellen untermischt. Am En-de des Cchwantzes geht dasjenige heraus, waSman gemeiniglich Cascabel oder die Klapperzu nennen pflegt. Es hat die Gestalt einergetrockneten Schote von Erbsen, und auchsolche Abtheilungen, worinnen sich 5 oder 6kleine runde Beingcn,' befinden, welche alle-mal, so oft die Schlange sich bewegt, ein Ge-läute machen, wie 2 oder 3 Schellen zusam-men. Daher hat sie auch ihren Nahmen be-kommen. Allgem. Historie der Reisen re. IX.Band p. 49 »