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Caschu , ist eben so viel als Catechu.
Caßak vulnus, eine Bruftwunde, hatseine» Nahmen von dem alten corrupten WorteCassa, welches so viel als Thorax bedeutet.
Cajfatum, verdorben geronnen Gcblüte, wel-ches verhindert, daß das gute Geblüte nichtdurch und in den Adern herum laufen kau.jaracels. 1. 7 . Archidox.
Cajsave, stehe Manioc.
Ccißa, ist ein Geschlecht ausländischer Pflan-tzen, mit scchsblattericht ircegulairen Blumenund starcken.Geruch wie Ochum. Die Fruchtaber zeitiget hier nicht.
Cnßa cmisata ( eine neuerlich aus Malabarund Sumatra eingeführte Rinde eines zur Zeitunbekannten Baums, dessen Geschmack demAnis ähnlich ist, und selbigen an Scharfe an-noch übertrift, demnach auch ähnliche Tugendenin Auflösung des Brustschleims und Abtrei-bung derer Winde haben muß.
Caffia canjophijllatn, Naglcinzintmer,lTlelckencaßie: diese Schaalc wird von du,Engländern aus America gebracht, und beste-het aus einer dünnen, rökhlichtbraunen und vc-nder äussersten Schaale gesäuberten Rinde, wel-che wie der Fimmel in läugUchcrunde Röhrengerollet ist, hat einen scharfen beissenden undaromatischen Geschmack, und einem guten Nä-gleingeruch: kommt aus Brasilien und Mada-gascar; der Baum dieser Rinde ist eine Artderer Nägleinbäume; die beste ist, welche dün-ne Schaalen hat, und von der aufforsten Rin-de wohl gesäubert ist, röthlichbraun, einesscharfen und recht gewürtzten Geschmacks, wel-cher nebst dem Geruch den Nägelein gleich kom-met. Sie stärckek das Haupt, Magen, Ner-ven und alle nervöse Theile des Leibes, abson-derlich auch die Mutter, dienet wider schwereGeburt und Wassersucht. Einige machen mitdem Spiritu Vini eine Tinctur und Essenzdavon. Es werden auch öfters die geflossenenNeickeg damit verfälschet.
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Caffia. fistula, s siliquosa, dleRohrcG,bestehet aus länglichkrunden und CylindrW 'Schoten von unterschiedlicher Grösse, wchauswendig mit einer schwartzen harken utz.holtzigten Schaale, inwendig aber mit ein«schwartzen, scharffichtcn und doch süffen Machin unterschiedenen Fächlein, worinnen auch mplatter gläntzcnder Saame, wie ein Her?!«,get, versehen sind, kommen aus Ost-iurdDch'indicn. Die Orientalische Caffia ist wiedcrmzweyerlcy, da eine aus Larnhaja, Lnnzn«und andern Orten derer Indien, die andere extEgypten komniet. Die erste wird schlechterdinzlCaffia 0 rientaÜ 5 , oder die Levantische gc»net, und hat viel grössere und dickere Scheu«,als die andere; welche zugleich schwer untstarck seyn, auch nicht schlottern sollen, haltnin sich ein zuckersüffcs Marck. Die ant«Art der - Orientalischen kommt aus EWiüber Alcpondricn, hat viel dünnere, schmäln!und zartere Schoten, weiche an denen übrtziOualiräten vorigen gleich fallen; beyde nachsei, an sehr grossen Bäumen. Der Oal«-talischen Caßien sind ebenfalls zwey verMdene Sorten, deren eine aus Brasilien, r»andere aus den Antilleninseln gebracht w.den. Die erste, nehmlich die Casui BwIknfit, bestehet aus sehr grossen, lauge»»«!'dicken Röhren, welche wol etliche Schuh 1(®;und einer Faust dicke sind; weil aber t#Caßie eine dergleichen purgirende Krafthaben soll, wie die andere, so wird sie a»§von den Materialisten wenig oder gar nicht § :führet, sondern vielmehr die Caffia Insular»®in die Handlung gezogen, welche «» i»®Gestalt, Farbe und übrigen Qualitäten^-Orientalischen beynahe gleich kommt, irifnäher sie derselben kommet, je besser ijlTVon dieser Caffia purgiret das inneredie überflüßige Galle und scharfe FeuchtW»ten weg, wird auch von den Äpvtheckl»?diesem Ende herausgezogen, und ^
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