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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1313-1314
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Sal. param. l>. S. Biecfpncfer auf(innists.,

sfoiiii durch tiefe und dergleichen andere Mittelfo primae vise gesäubert, werden nachgehcndsunser stUcn bie Opiatn, Nitrata, Saturnina undCampliorata für dic besten gehalten , als Ni-trum depurat, antimoniat. vitriolaf. Lap. Pm-nell, Sacchar. Satura. Camphor. Opium de-purat. cydoniat. &c.

ß Nitri antimoniat. Cinnabar. Antimon,a na Zij. Camphor .gr. xij. Laudan.opiat. gr. iij. M.D. S. StarckcndHaupt-pulver.

Sum äufferlicfjen Gebrauche dienet auch die Ve-nssection, auch bis zur Ohnmacht, vornehm-lich in Adcr an der Stirne, weil sie nicht darf«hinten werden, Fontanellen, VeficatoriaBtSetacea, nicht minder Frontalia aus AqnaWar. initOpio und Croco, item aus leben-üp und zerstoffencn Krebsen mit Eßig, oderwiNymph. alb. Papaver. Chamomili. Flor.War. Verbale-, mit Aq. Spermas. Ranar. So-lani tter Plantagin. See. bereitet, ober aus

V...1 i, r P ,

Manica Hippocratis, ^ippocrassack, istein von Lcinwaud oder Tuch gemachter Pyrami-denförmiger Sack, durch welchen die gcwürtztenWeine und andere Liquores durchgegoffen, undvon ihrer Unsauberkcit gereiniget werden.

Manima, ist eine Wasserschlange in Brasi-lien, welche aber niemals auf das Trockenekommt; sie ist buntstreifig, und wird bis zc>Fuß lang.

. Maniodes, eilte der Tollsucht

gleich.

Manioc, ist der Nahme einer Staude; da-von sagt die Allgemeine Historie der Reisen rc.im XVII. Bande p. 708. Der Manioc ist eineStaude, deren Rinde grau, roth oder violett ist,nach den verschiedenen Arten des Holtzes, wel-ches sie bedecket; bey allen seinen Arten abersehr dünne. Sie wachst 7 oder 8 Fuß hoch,und ihr Stamm ist alsdenn eines Arms dick.Der Stamm und die Zweige sind voller Knotendicht nebeneinander, mit kleinen Auswüchsen,welche den Ort der abgefallenen Blatter anzci-i gen. Denn so wie der Baum wächst, verlassen

ü,

^ ...- i die Blatter die Aeste unten, und sind nur an den

Wi. Persicor. Amygdal. amar. Sem. Papav. : c ,p, cl ^ cn Theilen zu finden. Sein Holtz ist weich,Camphor. Sacchar. Saturni mit Saft aus ,z,td wachst besser aus Gcnckrcisern,

l'scn, item Cnguent.8omniser.0l. de- slU g @: aa , rc. Das Blatt sieht wie ein

langlichtes Kleeblatt aus, ober wenn man will,wie ein halbes Weinblatt, welches man langstden Rippen gespalten hätte, und welches aufjeder Seite nicht mehr als 5 oder 6 Linien breitwäre. Die Hauptwurtzel treibt deren z oder 4um sich herum, und bis auf 6 oder 7 anderevon verschiedener Lange, nach dem Alter desPl .v oder unb be( . Güte des Erdreichs. Man

oj- >n Weine, ^ auch weiche so dick wie ein Schenckel, ihre 8 Ö - P- ss6. haben dte- ,,^^liche Größe aber ist wie der größten ro-then Rübe ihre. Die Rinde aller Wuttzeln istvon der Farbe des Baumes, das ist grau, wenndas Holtz grau ist, und roth, wenn es roth ist;das Inwendige aber ist allezeit weiß, und soOoo 0 dicht

Ml. Camphor. &c. Als Specifica werden ge-W«; ein Gehirn vom Hund mit Muscatennuß,Wa, Ziimtiet, Butter und Saltz gewürtzet,""d wie Kalbsgehirn zugerchtet, siehe die Mi-MiVnf. Curios. Dec. III. Ann. IV. Obscrv.J 2t. p.257. Csclsblut aus der A 5 er zwischen^"A)ren gelassen, getrocknet, zu Pulver gestos-lA, Ab bis Z.m v Anagallid. gegeben, oder ,!

H'et:

ß Rapid. Prunell.

opiat

^oyts Schatzkammer.

gr. xv. Camphor. gr.üj. bis v. Laudan. opiat. gr. i. f.

Puivis,