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gen, und blüht iin Zulio und August. DiesesMarrubium allein ist officinal. Das andereaber
Marrubium mgrttm, schwartzer Andorn,ist nicht olsieiua!. Dieses bekömmt auf einerviercckichten, schwartzen und haarichten Wurtzelviele Stengel, rauhe, runde, schwartze, stin-elende und grössere Blätter als der weisse, undweisse, meist purpurfarbene Blumen, welche wieein Rad in die Runde um den Stengel herum-wachftn. Die Blatter allein öffnen alle Ver-stopfungen, reinigen und ftarcken den Magen,befördern die Dienses. Dolis biß Jß- Acuf-serlich sind sie wider den tollen Hundsbiß unddie Feigwartzen gut. Prooparata sind, Aqua de-Ml. Syntp. dePraffio, und Species Diapraffii.
Mars, heißt sonst der Rnegesgort; inder Medicin wird hierunter das Eisen verstan-den, daher alle aus dein Life» bereitete Artze-ueycn auch JMartialia genennet werden; davonstehe Ferrum.
Mars Diaphoreticus, ist nichts anders, alsEisenkheilgen, welche mit flüchtigen Salibus an-gespicket sind. R Eifenrost und Salmiac anacj. v. thue dieses Mengst! in eine irdene Cucur-bit, setze sie in einen kleinen Feuerofcn, macheihn unten mit Leim und Ziegeln zu, daß dasFeuer nur durch einige Register oder Löcher obenheraus scheine: füge auf die Cucurbit einenblinden Helin, und mache Anfangs ein gelindesFeuer, verstarck es nach und nach, daß der Bo-den der Cucurbit glühend werde, und halte mitdem Grad der Hitze so lange an, bis sie keinenRauch mehr giebet. Laß die Gcfässe erkalten,nimm den Helin weg, sammle die daran geflo-genen Blumen, laß sie in so viel Wasser, alsnöthig ist, zergehen, filtrire die Solution durchLöschpapicr, und tröpfle 01. Tartari per deliq.oder Spirit. Salis Ammoniaci drunter, so wirdunten im Gefäß ein Pracipttat bleiben. Gieffeden darauf schwimmenden Liquorem Neigungs-weife ab, und laß dieses Präcipitat trocken wcr-
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den. Es treibet den Schweiß, uüdiftHKranckhciten, die von verdorbener FcuMherrühren, gut; es treibet auch zuwulee^den Urin, nachdem die Subjecta dazu GtWsind; es ist ein vortrcfflichMittel für dir !,!>».■choudrialisch- Melancholie und QuarteuijW.Die Dosis davon ist Z/8. bis )j.
Marfupialis Muscidus, das Taschen.-
mauslein.
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Martagum, Asphodelus, Hemerocallit,Lilium intortum, Cymbalum, (Bolteivg,wilde Lilien, Türcklscher Bund, Min den Wäldern und Gebürgen, wird mhmauch in die Gärten versetzet. Man hat da«vielerlei) Sorte«, mit rothen, gesprengten, «s-stn, schwefelgelben, Leib-undPomemtzeast-benen Blumen. Blüht im Junio. Hat«,Stengel und Blatter wie die grünen kilm, h-kommt oben auf desselbigcn Spitze pkustnrückgebogene Blumen wie die Lilie», a»ch eineWurtzel wie die weissen Lilien, jcrspaltc«, unihaben, wenn sie sich eröffnen, eine faßberothc Farbe, mit kleinen braunen H'sprenget, daraus werdet! wie Magsaa«lii-pflein, mit breiten gelben Saamai angrM
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Die Wurtzel in Wein gesotten, befördert d«Harn und die Menses; äusserlich gebraucht!,erweichet sie, wird derowegen wider alleAMschwülste in Cataplasmatibus gebrauchet: d«Äsche davon mit Honig vermischet, diene! ttto
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daS Haarausfallen.
Martianum Pomum, heißt beym sueto-
nio so viel, als Ponnun aurantium.
Martiamis -panis, tllvH'CtptüLConfection aus Mandeln und Zucker.
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Marum, ein Kräutcrgcschlecht mit iE ^lairen einblätterichttn Blumen, die cimn^» -aber keinen Helm (Zalearn) haben. Wnige Art, welche heftig starck und Dc
riechet, ist nicht das wahre Mumm, oda >^ ^
nun, als welches ohne Gauch ist/ ^