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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1329-1330
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M-er Aekh-opische vornehmlich der gefleckte«nuet wird. Der Aschenfacbene, mit rothenunförmigen Flecken gezeichnete Marmel, wirdOcclin äi pavone antieo genennet.

gcmcc werden verschiedene butitfctvbtgejUdtitKl, die man mit alten Nahmen nicht nen-u t, heutiges Tages in Italien bezeichnet, mitUmen re. Baronazzo Lumachella antica,Eocatfarbige, und dann auch verschiedene«likster. Heute braucht man im Bauen nichtMrniel, die über Meer gebracht worden: dennm wellte sie in den meistentheils vorjetzo zumNachsuchen uubcquemlichen Orten ausfündigmchen, und die verfallenen Marmelbrüche wie-lmiiinGang bringen? Inzwischen haben wirMmel, deren einige jenseits, einige disseits,Kr Alpen brechen. Die meisten, ausser den«Hu und schwartzen, sind buntfarbig. ManMisset an ihnen guten Theils die angenehmenmd durchaus gehenden Farben sowohl, als die«»Mine, und besonders den alten Marmeln-«öhnlicheHärte. Anden bnntfarbigenMar-H» lenicrckct man Adern, Wasser, Schrift,MMnförmigc Züge, oder denBefestigungs-«ckn ähnliche Zeichnungen, oder Tüpfel undDcrhalben, wenn die Marmelbig sind, nennet man sie entweder von!d« Adern, oder von dem Wasser, oder derEchrifkzeichaung wegen, a V ena, venosi, a on-de uub Scritti. Unter diesen gefleckten Mar-tin sind einige, welche eine Zeichnung wiePepsin, oder wie Augen haben: einige stellen^chllde, andere Schnecken vor: einige sind ei-">rweidenden Heerde Schaafc, andere den Gold-""dSilberstoffen nicht ungleich. Dahero nen-l»an sie Tropfen - Augen - Heerd- Schild-/bnecken-undBrocatahnliche Marmel, a goc-Ci .°n a ° CC ^' a P ecore ^ c 5 scutati, Luma-c * e , Brocatelli. Die klein gefleckten Mar-^ haben bald Körner, bald Saltzglimmcr,E Uagezieferge,kalten. Dahero heissen sie

Mannen, Salhmarmel, ridocchiosi. Die^oyts Schatz.^aninier.

allecweichsten sind die, welche in Ordnung derWasserwellen gesetzte Farben haben, oder gantzweiß sind, und zusammen Alabaster genennetwerden. Der übrigen Marmel Nahmen, so,wie sie solche von den Farben, oder von denStädten und Landschaften, wo sie sonst brachen,oder noch brechen, bekommen haben, sind vonsich selbst gnugsam bekannt.

Marmorata Aurium , 0l)rcnfci)tnalt?,derUnflakh in den Ohren, welcher aus denOar»tilaginibus im Gehörgang schwitzet, und sichallda sammlet.

Marocoßinum, ist der Tikul eines Lxtracssi,oder Xlassch pilularum, so mikdererusausgesonnen, weil Mannn und Loüus darzukommt.

Marotti, ist ein grosser Ostindischer Baum,dessen Blatter den Lorbeerblättern gleichen; erträgt eine runde länglichte Frucht, darinnen einharter, breiter und gelblichter Kern liegt, undio bis 12 Mandeln in fid) schließt. Man be-reitet aus solchen cin Oel, das die Krätze unddas Augentriefen vertreibt. Allgemeine Histo-rie der Reise» re. XII. Band p. 673.

Marrubiaßmm, Cunila linnaei, einKräutergeschlecht dem Marrubio verwandt, vonwelchem es in Ansehung seiner weitläuftigenVerticillen unterschieden ist. Die Blumen sindeinblättericht irregulair, es folgen vier blosseSaamen.

Marrubium, Andorn, davon hat manzwey Sorten, als

Marrubium nlbum, wolsfer Andorn, die-ser hat eine weisse und zastchke Wurtzel, aus die-ser entspringen viereckichtc, hohle, ästige, wol-lichtc, graue Stengel, 1 bis 2 Ellen hoch, andessen Gelenckcn gehen zwey gegen überstehendeweiche haarichtc und gekerbte Blatter hervor,und weißlichte Blumen, so einen schwartzen rund-lichen Saamen hinterlassen; wächst an drnWe-Ppp p gen,