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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1357-1358
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potio dor Keifen zu Wasser und zu Lande rc.M. Tande p- 673 -

Mdongena, Melanzana, Mala infana,sselantzcnapfel, Dolispft!, ein Sommer,z'mchso, dor Mandragora verwandt, als wel-kes an Blumen, welche einblättericht regu-sind, auch an Früchten gleich ist. DieMo stellen Lyer vor, sind groß, weiß oderWicht- Seine Kraft ist kaltend, und wie-«chl man die Früchte mit starckem Gewürtze zurCpoise geniesset, so machen sie doch in Ueber-maß Kopfschmertzen, Schwindel, Brechen, undMl das Kraut in die Classe der Narcotico-rum, Man hat verschiedene Gattungen davon,«l?Mala insana fructu albo pendente, oblon-go violaceo, rotundo globoso violaceo, ob-longo luteo, rotundo luteo.

Mrhprpo, kleine Birn - oder Aepfelkür-H, pftben; sie sind aus dein Gurckcnge-schlchte, gleichen Charactrrs, jedoch ist die8n!th! höchstens nur sechsmal getheilet. DieWo sind von besondern Figuren, wie Bir-«,Aopfel gestaltet, wartzig, Cronenformig,Addergloichon. Löschen den Durst, beförderntmHani; sind aber ungesund zu essen.Mtlopacnntm, heißt eine gewisse Conft-ifion, so aus Quitten in Wein gekocht, Honig,Wr, Anis rc. bereitet, und von n u ginet.^ 7 - c -1 t. beschrieben wird.

Msioth, MfjAöti Tis, ein (Dbrgriffel, istv chiturgisches Instrument, welches zu denöitzobrcchen von den Cbimrgis gebrauchet!»ird,

Mmbrana, ein «Zäutlein, Pergament--Mlein, ist ein weißlichtes, dünnes, schmci-ti-os r»d breites, oder aus einander gedehntesEt die meisten, ja wohl alle Hautlein, wer-^^thwie ein Gewebe aus Faden oder Fa-st wunderlich durch einander gehen, ge-"t ot, Es dienen aber solche Hautlein oderein-t^u, daß sie i) andere Theile bedecken;

1 hieraus gewisse Gefasse und Röhren be-

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reitet werden mögen; z) daß sie die Theile aneinander hangen.

Membrana adiposa, s. Pinguedo.

Membrana Arachnoidei, ist ein sehr zartesund gantz durchsichtiges Hautlein, liegt zwischenbeyden Mer.ingibus, wo sie das Hirnhautleinund Untertheil des langen Marcks bedecken, stei-get durch das grosse Loch des Hinterhaupts, dergantzcn Länge desRückmarcks nach herab.

Membrum, insgemein ein (Blieb, (Blied.maß, welches aus vielen Theilen bestehet, alseine Hand, Fuß, Augen.

Membrum virile , das männliche (Blied,f. Penis.

Memima, ein Thier auf der Jnftl Ceylan,ist nicht größer als ein Hase, gleicht aber einemGemsenbocke vollkommen. M ist grau mitweiß gesprenckelt. Allgemeine Historie der Rei-sen :c. VIII. Band p. j 11.

Memoria, t>a& Gedächtniß, ist diejenigeVerrichtung der Geister, welche die durch diesensoria angenommenen Ideas behalt, und zubequemer Feit wieder zurück giebet.

Memoria laesa , verletztes Gedächtniß,solches geschiehet insgemein auf dreyerley Wei-se: 1) wenn man sehr schwer etwaS memoriret,hernach aber gantz fest, ohne Vergessenheit, bey-behalt; 2) wenn man alles geschwind fasset,aber auch geschwind dabey wieder vergißt; z)wenn man nichts fassen, und auch nichts behal-! ton kann. Dieser Mangel Hauptursache sind dieGeister, doch also, daß sie im ersten Cal'u tragund verdrossen seyn, im andern aber gar zu alardund hurtig, und im dritten gebrechen und man-geln, oder höchst trage sind. Nebenursiichensind eine natürliche tumme Disposition, Trun-ckeuhcit, Misbrauch der Zwiebeln und des Knob-lauchs, langes Schlafen,Faulentzen, starcke Ex-ercitia in der Venusschule, übermäßigesStudi-ren, natürliches Abnehmen der Kräfte bey altenLeuten; item Flüsse und Cakarrhc» am Haupt,

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