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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1487-1488
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Mydejis , mv^wk, eine aus allzuvielerFeuchtigkeit entstehende Faulung.

Mydriaßs, M vfytctcnf, die Erweiterung derSehe im Auge von Schwäche des Iris mit blö-dem Gesichte; ein Anfang der Arnavrosis oderdes schwartzen Staars.

Myvcephaton, Staphyloma, ein Ausfallder choroidea und dessen vordersten Theile,welcher Uvea heist, durch eine Ocfnung einesengen Geschwürs, da sich die austretende anund vor sich selbst schwartze lssvea wie ein Flie-genkopf zeiget.

Myologia , die Lehre oder anatomische Ab-handlung von den Mauslein.

Myopes, heissen diejenigen, die mit halb-geschlossenen Augen alles betrachten und schwersehen.

Myopia, die Schwache der Augen, nachwelcher nur nahe gelegene Dinge erkannt wer-den mögen. Siehe Amblyopia.

Myoßs, ist der Fehler der Sehe im Auge,wenn sie gar zu enge ist, und keine Strahle»ein!äst,wie Mydriasis derselben Erweiterung ist.

Myosotis, tTlstufeobt'Cn. Dieser Nah-me wird bald dem Echio palustri oder demVergiß mein nicht , bald einer Art Alsineoder Hünerdarm beygeleget. Herr 0. lü-de w 1 g giebt diesen Nahmen einer Art Al-sine, welche cramer Cerastium nennet;sie ist von den übrigen Allüren unterschieden,in dem daß sie keine krumme Fruchkcapsel zeu-get. Uns sind die Orientalische und dieglatte , auch rauche gemeine Myosotisbekannt.

Myoßints, Maujeschwantz, ein Früh-lingskcautgen, dessen Blumenpistill mit vielenblossen Gamgen besetzt in die Höhe wachst undeinen Mauseschwantz vorstellet. Die Blumeselbst ist fünfblattericht regulair. Das Kräut-gen ist sehr klein und niedrig. Es hält einwenig an, wird im Durchfall und zu Gurgel-wassern gebraucht.

Myracopon, ist der Nahme

ments, so die Müdigkeit vertreibet

«»es Medik,.

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einen angenehmen Geruch hat. calek7. de C. M. P. G. c. 112,

Myriea, Myrix, Tamariskenbaum i

Myriea humilis, f. Erica.

Myringa, wird von einigen tuVMemtana tympani gcnennet. capivacc. M.1 . I. c, yo. BARTHOLil. 3, Anal

p. s2s.

Myriophyllum, s. Millefolium.

Myriophyllum rivini, HottoniaWassergewächs mit haarformigen dergarbe einiger Massen ähnlichen Blätter»einen nackichten Stengel kommenregulair« Blümgen mit einer einfache» trck-ncn Fruchtcapsel.

'Myrißica linn«i, ist Nux Mofcki.

Myrmeciae, breite WaiP

welche platt aufsitzen und keine Gmlihck«;Acrochordones aber heißen Wache», diean einem Faden hangen.

Myrmecites lapis , plin. L. 37. « n.ein Figur stein mit Amciselibildeni; alsej»auch Plinius ibid. Steine niif W#dem (Cantharias lapis) gesehen.

Myrnieciim, Ameisenhaufen, ttirritters mit gutem Nutzen in der Eichstcturen und Gliederlähmungen und ff^fkl'gendergestalt gebraucht : iSlan nimmt <wsolchen Haufen mit samt der Erde »»d dudarinnen befindlichen Ameisen, t^uri^ein leinen Säckgen, und wirft >h»l" *Wanne so mit warmen Wasser erfüllet, ®ein setzt sich der Parient entweder «J*gantzen Leibe, oder stellet mir die F»I> ^ein, und continuiret damit etlicheWochen. In diesen Haufen, fnwM*denjcnige'1, so man in denTannen oder andern haitzlchte»antrift, findet man zuweilen