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zurück. Denn es wird nicht der Riß, denman zur bloßen theoretischen Beschattungdarlegt, nicht die Zeichnung, mit der mansich blos verständigen will, es wird nichtdie Angabe einer Flache, sondern aller Sei«ten von innen und aussen, nach allen Ver»hältniffen, ein Riß, nach dem ein wirkli«ches Gebäude aufgeführt werden soll. Hiergenügt keine muthmaßliche Angabe, derZeichner darf sich mit keiner verkürzten Per»spekcive helfen, um die Gebrechen seinerArbeit zu decken, jode Säule, jedes Mauer-siück, jedes Fenster muß genau an seinemPlatze stehn, und die Zeichnung jeder Fla«che, Höhe und Seite, genau mit einanderHarmoniken, da sich immer eines auf dasandere bezieht, und ein einmal gemachterFehler sich im ganzen Werke fortpflanzt,vergrößert, und am Ende eine Verwirrungmacht, aus der sich der Künstler nicht mehrzu ziehen weiß.