Vorrede. n
dieses Aufsuchen, dies Zusammensetzen, so vielArbeit endlich, kam die nicht alle dem Autorzu? Kömmt ihm nicht die Sorge zu, alle dieDornen auszureissen, alle die Hindernisse weg'zuraumen, die den Unterricht schwerer, unddadurch verdrüßlich machen? Welchen Danksind wir einem Lehrer schuldig, der uns nachkeiner andern Methode lehren will, als nachder, die uns am meisten, und ihm am wenig-sten Mühe kostet? Ohne Zweifel würde der Le-ser sich mit weit mehr Vergnügen und Nutzenin einer Geschichte unterrichten, wo alle die Be-gebenheiten von einer verschleimen Art, besondersbeschrieben, und die Begebenheiten von derselbenArt,mitKunst verbunden,und ununterbrochen vonihrem Ursprünge bis zu ihrem Ziele fortgeführt,und zu einem Ganzen gemacht würden, das derVerstand mit Einem Blicke fassen könnte. DieChronologie würde dabey nicht leiden; denndiese Methode würde gewisser maßen die Ver-bindlichkeit verdoppeln, den Zeitpunkt aller die-ser vereinigten Stücke von Begebenheiten ge-nau anzugeben, wie man in der chronologischenOrdnung den Zeitpunkt aller der zerstreutenStücke von Begebenheiten angab. Mehr aberhat die Chronologie nicht zu fodern; und ist die-ser