Band 
Erster Theil.
Seite
26
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26 Vorrede.

die Jahrhunderte, die Nationen, die Regentenbezeichnet. Aber die Jahrhunderte, die Na-tionen, die Regenten haben Irrthümer; vondiesen Irrthümern wirken einige Verbrechen,man muß sie verabscheuen, andre wirken nichtsals Thorheiten, man myß sich getrauen,-dar-über zu lachen. Ich glaube in der That, nachglücklichen Beyspielen dieser Art, und nach derNatur der Sache selbst, daß die Geschichte bis-weilen mit Anstand sich bis zu einem philosophi-schen Lächeln herablassen kann; und ich kann mirnicht vorstellen, daß sie sich entehren sollte, wennsie nichts anders thut, als was die Philosophiethut.

Welchen allgemeinen Grundsatz würde mandenn allo über den Styl der Historie festsitzenkönnen? Sallust giebt ihn uns: kaäa 6i<Üislunt exaeguanäa *). Man muß den Styl denSachen gemäß verändern) immer den Ton neh-men, der den Begebenheiten, die man erzählt,und den Personen, die man auf den Schauplatzbringt, eigen ist, nicht mit demselben Pinsel die'

Gewalt-

*) Dies» Grundsatz, ungeachtet seiner äußersten Albgemeinheit, scheint klarer, als was Cicero sagt,daß der Styl der Historie elatus skyuo incitatuz seynmuß. " ^