Band 
Erster Theil.
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Einleitung.'

gund voll Laster und Grausamkeit; der Herzog vonOrleans hatte nur Leidenschaften und Schwach-heiten.

Die Wittwe des Herzogs von Orleans, die we«niger zärtlich als stolz war, ertrug den Tod ihresGemahls mit Geduld, und starb für Betrübniß,daß sie ihn nicht rächen konnte <-).

Der Herzog von Orleans hinterließ drey Söh»ne; Carln, Herzog von Orleans, den Vater Lud-wigs des XII.; Philipp, Grafen von VertuS, derkeine eheliche Nachkommenschaft ließ; und Johann,

Grafen von Angouleme, den Großvater Franzdes l.

Er hatte, neben diesen ehelichen Söhnen, nochvon Marietten von Enghien, die an Aubert vonCany, einen Edelmann aus der Piccardie verhei-rathet war, den berühmten Grafen von DunoiS, '

der sich eine Ehre daraus machte, den Namen des «Bastards von Orleans zu führen, weil er diesenNamen durch seine Heldenthaten berühmt gemachthatte. Er wurde der Stammvater des Hausesvon Longueville.

Orleamsche Linie.

Carl, der ältere Sohn des Herzogs von Or- Card Herzogleans, lebte unglücklich, und starb vor Betrübniß, von Orleans,wie seine Mutter. Kaum war er aus der Kind-heit getreten, so sah er sich zu der mühsamen Pflicht federn Or°-verbunden, seinen Vater an einem mächtigen, und Iranischen Ll-^ A z mitNl--

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tor, Oiron. cd. 49.

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