6 Einleitung»
mit der öffentlichen Gewalt bewaffneten Bösewichtszu rächen. Er sichte die Gerechtigkeit des Königsan; die zitternde Gerechtigkeit schwieg vor demMörder. Er nahm seine Zuflucht zu den Waffen,errief die Engländer zu Hülfe ^); aber bald sah erein, daß es immer rühmlicher ist, seinem Vater«lande zu dienen, so ungerecht es auch seyn mag, als,selbst der heiligsten Angelegenheiten wegen, seineRuhe zu stören. Er unterwarf sich der Zeit, undwandte seine Tapferkeit wider dieselben Engländer,die er nach Frankreich gebracht hatte. In derSchlacht bey Azincourt fiel er in ihre Bande, undbrachte seine besten Jahre i» dem Unmuth der Ge-fangenschaft zu, aus der er erst fünf und zwanzigJahre nachher, durch die großmüthigen Bemühun-gen eines Sohnes des Mörders seines Vaters, be-freyet wurde. Dieser war Philipp der Gute, Her«zog von Burgund. Dieser Prinz hatte sich in ei-nerley Umstanden mit dem Herzoge von Orleans be-funden ; er hakte, wie dieser, einen Vater zu rä-chen*) gehabt, hatte, wie er, den Engländerndie Thore des Königreichs eröffnet, und hatte nicht
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4 ) scsn fiivens! cke»I7r6nz,3nnL«,i4ir» 1412, 1415.blonllrclet, Cbrori. ck. 69,, 71, 72, 87, ,47, 148»215, 219, 220, et üüvLM, vol. i.
*) Johann, den Herzog von Burgund, der von derOceanischen Partey, aikf der Brücke von Mouterean,bey seiner Zusammenkunft mit dem Dauphin, nachmali-,grm Carl dem vn, war ermordet worden.