IQ
l
Einleitung.
(den Stammvater der Angoulemischen Linie,) der,noch unglücklicher als er, zwey und dreyßig Jahrein den Händen der Feinde blieb ^). Carl, der selbstgefangen war, konnte ihn nicht befreyen; aber erbekam zuerst seine Freyheit wieder, durch die Groß-muth Philipps des Guten, und es scheint, daß da-mals der Graf von Angouleme bey einem Bruder,der ihn der Gefangenschaft überliefert hatte, den-selben Beystand hätte finden sollen, den dieser Bru-der bey einem Feinde gefunden, der zu seinem Un-glücke nichts beygetragen hatte. Wie dem auchseyn mag, der Graf von Angouleme mußte dieGrafschaft Perigord verkaufen, und ein Theil sei-ner Güter verpfänden, um seine Freyheit, unter al-len Gütern das kostbarste, wieder zu erlangen.Man hörte nicht, daß er sich über sein hartesSchicksal, über die Vergessenheit seiner Verwand-ten, oder über die Gleichgültigkeit des Hofes be-klagte; er hielt es seiner unwürdig, sich indcnschim-merndcn Unruhen des Ehrgeizes und der Intriguehervorzuthun, er strebte, in der Entfernung vonder Welt, nach einem wahrern Ruhme, in der Ue,bung der Tugend, und in der Liebe zu seinen Unter-thanen. Sein Gedächtniß ist den Einwohnerndes Angonlcmischen noch theuer und verehrungs-würdig; sie segnen ihn als den Wohlthäter ihrerVäter, und verehren ihn als einen Heiligen >).
Man
b) Jern ^uvcnr! äcr LM. äe Lbarlez Vl.an.
I4lr.
i) ?ap/re klallöri vie «le gcm ke 8cm, k,'c»rite ä'^u-xoulcme. Vie «je Öomte tj'vLn^ouieme, p«rz«LN vuxort.