9
Einleitung.
Unter der folgenden Regierung ließ sich der.
Herzog von Orleans durch die Schwachheit Carlsdes VIH. durch die »»gemäßigte Gewalt der Damevon Beaujeu/ durch die Nothwendigkeit, seineVorrechte eines ersten Prinzen vom Geblüts zu be-haupten, durch das Feuer seiner Jugend, dasUn-gestüm seiner Leidenschaften, durch unglückliche Um-stände, weit über die Schranken seiner Pflichten,hinreißen, und war nur desto unglücklicher. SeineAbsichten waren rein, aber seine Aufführung warbisweilen unregelmäßig; er empörte sich, und un-terwarf sich; empörte sich von Neuem, und trotzteder Dame von Beaujeu, die ihn itzt desto heftigerhaßte, da sie vielleicht vorher ihn geliebt hatte; erwünschte die berühmte Anna von Bretagne wieder,die er die Standhaftigkeit gehabt hatte, dem Königabzutreten; erlitt, er begieng Fehler, und lerntedadurch regieren und verzeihen. .
-
Die
Angoulemische Linie.
Da Carl, Herzog von Orleans, es b/reucte, Johann,baß er die Engländer nach Frankreich gezogen, und ^,^,1^,sie wieder zurück senden wollte, war er gezwungen, Ceammva«ihnen die Dienste zu bezahlen, die er nicht ange- ttr einesnommen hatte. Da er ihnen aber nicht mehr als die«
ein Theil der Summe bezahlen konnte, die sie von ^ihm verlangten, gab er ihnen, als Geisel, zu einerVersicherung des übrigen, seinen jüngern Bruder,
A 5 (den