Band 
Erster Theil.
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Einleitung. *7 -

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vieren zu verbreiten; er ließ ihm vornehmlich füh»len, daß allein die Barbarey Ehre mit Unwijftn-heit , und Verachtung mit Talenten verbindenkönnte; er brachte ihm Geschmack für alle Künstebey, und erweckte frühzeitig in ihm den großmü-thigen Eifer, sie zu schützen , den er in der Folgezeigte, und für welchen ihm die dankbaren Künstedie Unsterblichkeit verschafften.

Diese Uebungen des Geistes schadetet den !ei-besübungen nicht, die allemal so nützlich find, linddamals unumgänglich nöthig waren. Der jungePrinz, der gelenkig, leicht war, eine zierliche LeibeSrgestalt, eine große und majestätische Physionomie,und ein starkes Temperament hatte, that sich in denTurnieren hervor, in den Wcctläuftn, im Ringen,im Fechten u. s. w. Kein Mensch verstund einPferd mit so viel Anmuth zu regieren»

Die auserlesensten des französischen Adels, dieMit ihm zusammen erzogen wurden , sahen ihn alsihr Muster an, beeiferten sich ihm nachzuahmen,ihm zu gefallen, vereinigten sich mit ihm durch dieangenehmen Bande der Kameradschaft. Er un-terschied schon damals, vor den andern, die jun-gen Montmorenci, Brion*), und Montchenu.Brantome erzählt ?), daß diese jungen Herren, ineinem Gespräche, das sie einst mit ihm über ihrekünftigen Schicksale führten, ihn fragten, was ck

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*) Aus dem Hause Chabot.

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