Band 
Erster Theil.
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19
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Einleitung. 19

nicht nur durch die ihrigen, sondern auch durch alleTu-genden einer starken, erhabnen und wohlthätigenSeele. Ihre Physionomie drückte dies u Charakteraus, und gab Gelegenheit zu sagen: dass manglaubte, die Königinn der Welt zu sitzen, wennman sie sähe *).

Diese Königinn unterschied beständig in ihremHerzen die Rechte ihres Landes von den Rechten jh.reS Gemahls. In die Enge getrieben von denWaffen Carls des VIII. ermüdet von den Ränkenihres eignen Hofes, erschrocken über die Bestür-zung ihrer Unterthanen, endlich durch die großmü-thigen Vorstellungen dieses Herzogs von Orleans,den sie liebte, von dem sie geliebt wurde, der soviel für sie gelitten hatte, zu dem Entschlüsse ge-bracht, sich der Wohlfahrt von Bretagne seufzendaufzuopfern, hatte sie wenigstens diesem Lande ihrOpfer nützlich machen wollen ^ , Da sie Carl«dem VIN. ihre Hand gab, hatte sie die Bestatt-gung der Privilegien von Bretagne sich^vorbehal»

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) V'Hrxentrk kM. äeöretLgne, l. Ir. D I-vbinesucje LretsZne l. 21, L2, die Beweise dieser Ge*schichte.

*) wenn ihre Tugenden, und ihr Leben sollte»beschrieben werden, wie sie es verdienen, sagtder Verfasser der Geschichte des Ritters Bayard, somüßte Gort den Cicero zum Latein, und Mei-ster Johann von Meung zum Französischenwieder erwecken; denn die lIeuern würdennicht dahin reichen..